Eine der populärsten Shooter-Marken der Gaming-Welt gibt es jetzt auch als TV-Serie: „Halo“. Produziert von Paramount, erzählt die kurz „Halo“ getaufte Serienumsetzung eine von den Xbox-Spielen losgelöste Science-Fiction-Geschichte mit bekannten Charakteren wie dem Supersoldaten Master Chief. Spiele-Fans und Kritiker reagieren verhalten.
Die „Halo“-Serie wird hierzulande beim Streaming-Anbieter Sky Ticket gezeigt, produziert wird sie bei den „Star Trek“-Machern Paramount. Die ersten beiden Folgen wurden bereits veröffentlicht.
Kritiker reagieren verhalten: In der Bewertungs-Datenbank Metacritic erreicht „Halo“ als TV-Serie lediglich eine durchschnittliche Wertung von 61 von 100 möglichen Punkten. Die Nutzerwertung in der Filmdatenbank IMDB liegt bei immerhin 7,1 von 10 möglichen Punkten.
„Offensichtliche Parallelen mit dem Mandalorianer“
Der Serie fehle die Eigenständigkeit, urteilt der britische „Guardian“: „Es gibt offensichtliche Parallelen mit dem ‚Mandalorianer‘, einer anderen TV-Show über einen scheinbar unbesiegbaren mörderischen Weltraumkrieger.“ Das Spielemagazin „Gamestar“ schreibt: „Jeden Aspekt der ‚Halo‘-Serie habt ihr irgendwo anders schon mal in besser gesehen.“
Lob gibt es unterdessen für die Inszenierung: Die Bedrohung durch die Alien-Invasoren, die der Master Chief in der Serie bekämpft, werde stimmungsvoll eingefangen. Spezialeffekte und Ästhetik seien gelungen. Dem stehe aber eine schlichte, teils klischeebeladene Handlung entgegen, die noch dazu eher langatmig erzählt werde.
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