Der Großteil des heimischen Stroms kommt aus der Wasserkraft – mit Abstand. Das belegen Zahlen aus dem Jahr 2020. Da wurden im Bundesland Salzburg 3887 Gigawattstunden (GWh) durch Wasserkraft erzeugt. An zweiter Stelle kam die Biomasse mit 317 GWh gefolgt von Fotovoltaikanlagen. Letztere haben 87 GWh beigetragen. Windkraftanlagen fehlen im Bundesland gänzlich, was sich in den kommenden Jahren ändern soll. Ein Windrad kann ungefähr 2000 bis 2500 Haushalte mit Strom versorgen. Am Windsfeld im Pongau – es ist derzeitig das einzige in Planung befindliche Projekt – könnten es bis zu acht werden.
Es gibt mehr als 550 Wasserkraftwerke
Da die Erzeugung über Wasserkraft in Salzburg aber schon fast das Maximum erreicht hat, es gibt immerhin mehr als 550 Anlagen, braucht es einen weiteren Ausbau bei den anderen Gewinnungsformen. Die Windkraft spielt dabei gerade im Winter eine besondere Rolle, weil da Wasser und auch die Sonnenenergie schwächeln. Während der Strom aus Salzburg im Sommer exportiert wird, muss er im Winter wieder importiert werden.
Geht es nach Landesvize Heinrich Schellhorn (Grüne), soll die Fotovoltaik in den kommenden Jahren um das Fünffache wachsen, die Biomasse ausgebaut werden und eben Windräder entstehen. Bei der Sonnenenergie gibt es seit einem Jahr die Möglichkeit von Energiegemeinschaften. Gerade für Gemeinden ist das ein interessantes Modell.










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