Sonne, Wind & Co.

Salzburg braucht Alternativen zur Wasserkraft

Salzburg
28.03.2022 08:00
Salzburg ist und bleibt das Land der Wasserkraft. Der Großteil der heimischen Energie wird in den Speichern in den Tauern oder in Flusskraftwerken gewonnen. Da es aber nicht mehr viel Luft nach oben gibt, braucht es Alternativen. So muss etwa die Fotovoltaik deutlich ausgebaut werden – und auch Wind wird benötigt.

Der Großteil des heimischen Stroms kommt aus der Wasserkraft – mit Abstand. Das belegen Zahlen aus dem Jahr 2020. Da wurden im Bundesland Salzburg 3887 Gigawattstunden (GWh) durch Wasserkraft erzeugt. An zweiter Stelle kam die Biomasse mit 317 GWh gefolgt von Fotovoltaikanlagen. Letztere haben 87 GWh beigetragen. Windkraftanlagen fehlen im Bundesland gänzlich, was sich in den kommenden Jahren ändern soll. Ein Windrad kann ungefähr 2000 bis 2500 Haushalte mit Strom versorgen. Am Windsfeld im Pongau – es ist derzeitig das einzige in Planung befindliche Projekt – könnten es bis zu acht werden.

Es gibt mehr als 550 Wasserkraftwerke
Da die Erzeugung über Wasserkraft in Salzburg aber schon fast das Maximum erreicht hat, es gibt immerhin mehr als 550 Anlagen, braucht es einen weiteren Ausbau bei den anderen Gewinnungsformen. Die Windkraft spielt dabei gerade im Winter eine besondere Rolle, weil da Wasser und auch die Sonnenenergie schwächeln. Während der Strom aus Salzburg im Sommer exportiert wird, muss er im Winter wieder importiert werden.

Geht es nach Landesvize Heinrich Schellhorn (Grüne), soll die Fotovoltaik in den kommenden Jahren um das Fünffache wachsen, die Biomasse ausgebaut werden und eben Windräder entstehen. Bei der Sonnenenergie gibt es seit einem Jahr die Möglichkeit von Energiegemeinschaften. Gerade für Gemeinden ist das ein interessantes Modell.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Salzburg



Kostenlose Spiele