22.03.2022 10:00 |

Sorge um die Jungen

Teures Wohnen: „Kreislauf nicht mehr aufzuhalten“

Die Preisspirale auf dem Immo-Markt dreht sich unaufhörlich weiter! Ganz unabhängig von Teuerung, explodierenden Energiekosten und Co. rückt leistbares Wohnen immer weiter in die Ferne. In einer „Krone“-Umfrage machen sich die Salzburger vor allem Sorgen um jene, die in Zukunft auf den Wohnungsmarkt strömen.
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Nur etwas mehr als 50 Prozent der Haushalte in Österreich wohnen im Eigentum. Nur in Deutschland bzw. der Schweiz ist die Eigentumsquote laut Erste Bank im Vorjahr noch niedriger gewesen. An mangelndem Wunsch, eine eigene Bleibe zu besitzen, liegt das freilich nicht. Auch nicht in Salzburg. Aber speziell zählen die Immobilien-Preise im Österreich-Schnitt zu den höchsten und steigen weiter an – immer weniger können den Traum von den eigenen vier Wänden einfach nicht verwirklichen.

Kaum Ideen bei der Frage nach Maßnahmen
Das Thema Wohnen lässt sogar jene nicht kalt, die in Eigentum leben und die allgemeine Teuerungen wohl am wenigstens spüren. Das zeigt eine „Krone“-Umfrage von gestern. „Ich sehe keine Lösung, wie eine junge Familie einen Kredit nicht auf drei Generationen abwälzen muss“, stöhnt etwa die Stadt-Salzburgerin Nastasja Picher (43) wegen der immens steigenden Immo-Preisen auf.

Kaum Bauplätze in den Städten, ausländische Investoren, verhältnismäßig immer noch billiges Geld, Angst vor der Inflation und eine riesige Nachfrage: Punkte, die den Run nach dem Betongold nur noch erhöhen zu scheinen: „Dieser Kreislauf ist nicht mehr aufzuhalten“, schüttelt Manfred Sattlecker aus Bischofshofen den Kopf. Da könne, meint er, auch die Politik nichts mehr ändern.

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