Ein Kugellabyrinth ist das Hintergrundbild der Internetseite von MIC. Komplex ist die Welt, in der sich die Linzer bewegen: als Software-Anbieter für Zoll- und Exportkontrollen. Auffallend: der hohe Frauenanteil im Betrieb.
Wer in Oberösterreich Frauen, die sich im IT-Bereich über eine Firmengründung drüber trauen, sucht, dem kommt sofort der Spruch mit der „Stecknadel im Heuhaufen“ in den Sinn. Viele Initiativen müssen sich außerdem immer noch dem vorherrschenden Frauen-Mangel im Technikbereich annehmen, weil von selbst zu wenig weitergeht.
Volle Frauenpower ist dagegen schon bei MIC vertreten. Der Spezialist für Zoll- und Exportkontroll-Software hat einen Frauenanteil von 24 % in seiner 420-köpfigen Belegschaft. „Gleichberechtigung und Gleichstellung im Unternehmen sehen wir nicht nur als gesellschaftlichen Auftrag, sondern wir erkennen darin auch ganz klare Wettbewerbsvorteile“, sagt Personalchefin Margit Bencic.
Ziel: noch besser werden
Flexible Arbeitszeitmodelle für Rückkehrer aus der Karenz sind dabei nur ein Schlüssel. „Wir wollen ins im Thema Gleichstellung der Geschlechter noch weiter verbessern“, betont Bencic. Mit Ursula Schöneborn-Siligan ist in der Geschäftsleitung eine Frau vertreten: Die Rechtsexpertin hält als Finanzchefin neben Eigentümer Alfred Hiebl, Rainer Roll und Stefan Derntl die Fäden in der Hand.
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