Pandemie-Jubiläum

Linz verlor in zwei Jahren 125 Millionen Euro

Morgen vor zwei Jahren wurden die Österreicher in den ersten Lockdown geschickt. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) nutzt dies für einen Rückblick und spart nicht mit Kritik an der Bundesregierung. Der Landeshauptstadt und ihren Unternehmensgruppen gingen seither 125 Millionen € durch die Lappen.
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Vor allem die aktuellen Öffnungsschritte und das Ende (fast) aller Corona-Schutzmaßnahmen kamen für den Linzer Bürgermeister zu früh: „Wenngleich der Wunsch nach Normalität nachvollziehbar ist, braucht es dennoch einen bedachten Umgang mit Lockerungen. Wir sind von einer notwendigen Durchimpfungsrate von 85% noch weit entfernt. Angesichts dessen schlittern wir lediglich in das nächste Mutations-Chaos.“ In Linz waren am Montagvormittag 6105 positive Fälle gemeldet. Ein gültiges Impfzertifikat haben 138.734 Linzer – bei mehr als 208.000 Einwohnern.

Die Landeshauptstadt hat seit Pandemiestart einen Verlust von 80 Millionen Euro zu beklagen. Dazu kommen weitere 45 Millionen € Schaden, den die Unternehmensgruppen der Stadt aufweisen. Am stärksten betroffen ist die Linz AG, mit 22 Millionen.

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