Wer Chris Martin von Coldplay, Lionel Richie und Burt Bacharach zu seiner Fangemeinde zählen kann, sollte eigentlich keine Probleme haben, auch den Rest der Musikwelt zu begeistern: die Rede ist von der noch blutjungen Lucie Silvas, die uns mit ihrem Debüt-Album "Breathe in" beglückt. Krone.at traf Silvas zum großen Interview.
Ende März wird es soweit sein, dann können
auch die österreichischen Fans das Debüt von Lucie in
Händen halten. Wir durften schon vorab reinhören und
können die Vorschussloorbeeren nur bestätigen - die
Vorab-Single läuft im heimischen Radio ja schon rauf und
runter.
Als neues "Singer/Songwriter"-Wunder angepriesen
singt sich Lucie souverän wie ein alter Hase im Showgeschäft
durch die 13 Songs auf ihrem Debütalbum: die Musik wird von
Lucies feinfühliger und abwechslungsreicher Stimme getrieben,
Hauptunterstützung erfährt Lucie durch ihr Piano und
ganz zart auch durch akkustische Gitarren.
Karriere beinahe vorbei
Dabei hätten wir Lucie fast nur als Macherin
hinter den Kulissen bewundern dürfen (was nicht zuletzt auch
ob der durchaus ansehnlichen Optik von Lucie sehr schade gewesen
wäre): vor einigen Jahren unterschrieb die Britin bereits
einen Plattenvertrag, aber irgendwie wollte dann nichts daraus
werden. "Damals hat vieles nicht gepasst. Die Frau, die mich unter
Vertrag genommen hatte, verließ nach einem Jahr die Plattenfirma
und plötzlich war niemand da, der sich um mich gekümmert
hätte." Aber Lucie zog aus diesem Tiefpunkt auch ihre positiven
Erfahrungen: "Ich habe für mein jetziges Album viel von damals
gelernt und ich bin auch viel dankbarer für die Chance, die
ich jetzt bekommen habe. Es gibt ja so viele talentierte Künstler.
Erfolgreiche Songwriterin im Hintergrund
Statt also schon vor Jahren eine erfolgreiche Solo-Karriere
zu launchen werkte Lucie hinter den Kulissen, nachdem sie auch
Ex-"Take That"-Mitglied Gary Barlow aufgefallen war. Für
Liberty X, Rachel Stevens oder Gareth Gates komponierte Lucie
Top 10 Hits, ehe die Musikindustrie doch wieder auf Lucie selbst
aufmerksam wurde.
Die Höhepunkte des Albums
Jetzt hat Lucie ein neues Label gefunden und diesmal
klappte es auch mit dem Album. Die ersten Single-Auskoppelungen
werden "What you're made of" und der Titel-Track "Breathe in"
sein. Die zwei heimlichen Höhepunkte des Albums sind aber
"The game is won", bei dem Lucie zeigt, dass sie auch mit Stimmakrobatinnen
vom Kaliber einer Christina Aguilera mithalten kann und ein Cover
des Metallica-Klassikers "Nothing else matters": "Ich wollte etwas
machen, was keiner von mir erwartet hätte. Den Song habe
ich nur auf dem Piano und mit ein paar Streichern eingespielt.
Es sollte einfach anders klingen, ich würde nie versuchen,
mit dem Original zu konkurrieren", erzählt Lucie. Das
ganze Interview mit Lucie Silvas findest du übrigens über
den Link in der Infobox.
Fazit: 9 von 10 aus der Versenkung
geholten und aufpolierten Sternchen
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