Jedes dritte Kind in Österreich ist übergewichtig. Bei etwa zehn Prozent der Burschen und Mädchen lautet die Diagnose nicht einfach nur Übergewicht, sondern Adipositas. Ein alarmierendes Bild, welches durch die Krise noch weiter verstärkt wurde und wird. Schon in der Linzer Gesundheitsumfrage von 2018 stellte man fest, dass unsere Kinder immer übergewichtiger werden. Eine Studie der Uni in Graz bestätigt nun, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 die Tendenz maßgeblich verstärkten. In der Studie beträgt die Zunahme der Zahl der übergewichtigen Kinder innerhalb eines Jahres 3,8 Prozentpunkte. Um diese Tendenz zu durchbrechen, forderte VP-Gemeinderätin Victoria Langbauer in der Februar-Sitzung einen Bewegungsschwerpunkt für Linzer Kinder zu definieren. Etwa durch ein Programm in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen oder auch durch niederschwellige Angebote für Familien. Auch die Errichtung eines Rad-Motorikparks, wie man ihn bereits 2020 vorgeschlagen hat, wäre mit Sicherheit förderlich.
Weiterhin keine Bewegung
Im gestrigen Ausschuss wurde dann deutlich, dass in das Thema weiterhin wohl keine Bewegung kommt. Es wurde berichtet, dass es vor Corona bereits Kooperationen mit 11 (von 135!) Kinderbetreuungseinrichtungen gab und man diese nun wieder starten wolle. Im Sommer soll es dann eine Auflistung der Aktivitäten geben, erst im Herbst will man wieder darüber sprechen.
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