Sa, 23. Juni 2018

Schlauch im Hintern

25.05.2011 13:55

Trucker bei Unfall "wie ein Ballon aufgeblasen"

Der 1. April ist schon lange her, möchte man sich bei der bizarren Geschichte, die Steven McCormack derzeit in seiner Heimat Neuseeland erzählt, denken. Der 48-jährige Trucker soll bei einem Arbeitsunfall von einem abgerissenen Druckluftschlauch seines Lkws regelrecht gepfählt und "wie ein Ballon aufgeblasen" worden sein.

Der Unfall dürfte sich bereits vor einigen Tagen ereignet haben. McCormack war nach eigenen Angaben zwischen dem Führerhaus und dem Anhänger seines Lkw gestürzt, wobei er im Fallen eine Schlauchverbindung der Druckluftbremsanlage seines Trucks zerstörte. Der Anschlussnippel schnellte hoch und bohrte sich in sein Hinterteil. Die Luft sei mit Hochdruck in seinen Körper geströmt, heißt es. Im Interview mit dem Fernsehsender TV3 spricht McCormack von 100 psi (rund 7 bar).

"Ich habe mich wirklich wie ein Michelin-Männchen gefühlt", sagt der 48-Jährige mit Blick auf die aufgeblasene Werbefigur des Reifenherstellers. Seine Haut habe sich regelrecht aufgebläht. McCormack aus Opotiki auf der Nordinsel schrie um Hilfe. Drei Kollegen eilten herbei, konnten den Nippel aber nicht entfernen.

Sie unterbrachen per Sicherheitsventil am Lufttank schließlich die Luftzufuhr. Erst die Notärzte konnten die Messing-Kupplung aus seiner linken Pobacke entfernen. Die Reinigung der Wunde im Krankenhaus sei "der schmerzlichste Teil" gewesen, so McCormack.

Haut fühlte sich "wie Schweinsbraten an"
Im Krankenhaus mussten die Ärzte dann auch Flüssigkeit aus seinen Lungen entfernen, ein großes Wundpflaster über McCormacks Herzen zeugt von dem Eingriff. Andere Beweise, etwa ein Foto von ihm als "Michelin-Männchen" gibt es nicht, weswegen seiner Geschichte mit Skepsis begegnet werden darf. TV3 zitiert in seinem Bericht aber auch die angeblichen Ärzte des 48-Jährigen, die von einem "Eins-zu-eine-Million-Unfall" sprachen. Es sei unglaublich, das McCormacks Körper den Druck überlebt habe, seine Haut nicht aufgeplatzt sei.

McCormack meinte, seine Haut habe sich wie Schweinsbraten gefühlt: "Außen knusprig, aber innen weich." Nach mehreren Tagen auf der Intensivstation sei er aber nur froh, überlebt zu haben.

Drei Tage gefurzt und gerülpst
Die Luft im Körper sei hingegen ein anderes Problem gewesen. "Man kann keinen Hahn aufmachen und die Luft kommt heraus", sagte McCormack. Es geht nur auf dem natürlichen Weg. "Man muss einfach furzen und rülpsen - es hat drei Tage gedauert, bis ich meine normale Figur wiederhatte", meinte er.

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