Sa, 22. September 2018

Seit 2. März 2010

23.05.2011 16:28

5.200 Telefonate im AKH-Skandal mitgeschnitten

Haben sich die Verantwortlichen der AKH-Affäre um Kopf und Kragen geredet? Nicht weniger als 5.200 mitgeschnittene Telefongespräche liegen zu Berichten abgetippt auf den Schreibtischen der Staatsanwälte. Schon bald dürfte also klar sein, was und vor allem wer wirklich hinter dem Korruptionsskandal steckt.

Jetzt wird es eng für die Protagonisten des AKH-Skandals. 5.200 Gespräche wurden von der Polizei mitgelauscht, die Staatsanwaltschaft kämpft sich derzeit durch Hunderte Telefonnummern.

Drohungen durch Mitarbeiter
Beginn der Aufzeichnungen war der 2. März 2010: Die Putzfirma Janus ging nach der dubiosen Ausschreibung leer aus, drohte mit einem Einspruch. Es folgten Drohungen durch Spitalsmitarbeiter, ein illegales stilles Abkommen, dann flogen die Affäre und die Nähe der Krankenhausbeschäftigten zur Gewinner-Firma auf, Mitarbeiter wurden (kurzfristig) suspendiert, die Öffentlichkeit bekam Wind vom Skandal im größten Spital Österreichs.

Und währenddessen wurden die Hauptpersonen aus dem kliniknahen Korruptionssumpf rund um die Uhr abgehört, jedes Gespräch mitgeschnitten. Einige der Gespräche sind nur ein paar Sekunden lang, andere wiederum dauern eine halbe Ewigkeit. Bald wird mit den ersten Ergebnissen gerechnet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.