Ukraine-Konflikt

Osttiroler Firma setzt Russland-Sponsoring aus

Tirol
28.02.2022 19:30
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Angesichts des russischen Einmarsches in der Ukraine legt der Matreier Wärmepumpenhersteller iDM sein Sponsoring der russischen Skisprung-Herren und -Damen auf Eis. Dem Team wurde die Nutzung des Unternehmenslogos untersagt.

Mit dem Sponsoring der russischen Skisprung-Nationalteams wollte iDM als Wärmepumpenhersteller eigentlich ein Statement zu „Raus aus Öl und Gas“ setzen - Produkte verkaufe man in Russland nach eigenen Angaben nicht. Aufgrund des Angriffs auf die Ukraine könne man nun nicht länger hinter Russlands Skisprung-Team stehen, erklärte das Unternehmen gegenüber der APA, das Sponsoring werde „ruhend gestellt“.

„Kurier“-Berichten zufolge mussten die Sportler das Firmenlogo auf ihren Helmen bei den Weltcupbewerben in Lahti und Hinzenbach überkleben. Wie bzw. ob das Sponsoring komplett aufgekündigt wird, sei aufgrund vertraglicher Vereinbarungen erst zu klären, hieß es. Eigentlich wolle man junge Sportler unterstützen und nicht das Land, so das Unternehmen.

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