Sie nervt, ist eine Einschränkung unserer persönlichen Freiheit und eine echte Zumutung - die Corona-Pandemie. Auch ich wünsche mir endlich wieder einen „Sommer wie damals“. Nun müssen wir aber noch diesen unsäglichen Jahrestag begehen: Vor genau zwei Jahren ging die Covid-Krise auch in unserer Heimat los. Niemand - auch die meisten Experten nicht - hat damals erahnt, wie viel Leid sowie wirtschaftlichen und politischen Schaden dieses Virus langfristig auslösen wird.
Eines hat sich aber auch gezeigt: Wenn wir zusammenhalten, können auch schier unglaubliche Probleme gelöst werden. Ich könnte jetzt Versäumnisse und Fehler von Bund, Ländern, Gemeinden und Medien - derer es viel gegeben hat - aufzählen. Aber in Wirklichkeit geht es darum, dass da wie dort nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt wird. Und gerade in Ostösterreich wurden - oft angetrieben aus Wien, aber auch aus Niederösterreich - Initiativen gesetzt, die diese Krise abgefedert und gemildert haben.
Eines bleibt aber: Das unermessliche Leid, das Covid angerichtet hat. 2770 Personen - so viele Einwohner hat etwa Blindenmarkt im Bezirk Melk - sind an oder mit (so die statistische Erfassung) dem Virus gestorben. Dazu liegen aktuelle Details vor: Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner hat im „Krone“-Gespräch erklärt: „Etwa 75 Prozent davon sind tatsächlich an dem Virus verstorben.“ Alle diese Toten haben eine Geschichte, um jeden Einzelnen trauern Familie und Freunde. Hoffentlich wird jetzt bald wirklich alles besser
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