Mo, 24. September 2018

Plakatkampagne

19.05.2011 17:47

B50-Umfahrung: Befürworter wollen 'Schützen schützen'

"High Noon" in Schützen am Gebirge: Wenige Wochen vor dem geplanten Baubeginn für die Umfahrung B50 spitzt sich die Stimmung im Ort erneut zu. Nach einer groß angelegten Plakatkampagne der Plattform "Umwelt Schützen", die das Straßenprojekt ablehnt, kommt es zum (Wort-)Duell mit den Befürwortern. Nicht nur grundsätzlich, auch im Detail scheiden sich die Geister.

Im Sog der Esterházy-Stiftung spricht die neu formierte Plattform "Umwelt Schützen am Gebirge" von Verkehrsabnahme und maximal 9.400 Fahrzeugen pro Tag. Gegen "diese Falschinformation" wehrt sich nun die Interessengemeinschaft "Schützen schützen".

"Da kamen mehr als 100 Autos"
"Wir halten uns an die offiziellen Zahlen. Demnach rollen 13.000 bis 18.400 Pkws und Lkws täglich durch unseren Ort", erklärt Sprecher Hans Jörg Kos. Ein praktisches Beispiel, das die unerträgliche Situation vieler Anrainer der Durchzugsstraße widerspiegelt, schildert Mitstreiter Ernst Krumpeck: "Als ich am Donnerstag im Frühverkehr mit dem Auto wegfahren wollte, musste ich vier Minuten warten. In dieser Zeit kamen mehr als 100 Fahrzeuge vorbei!"

"Die meisten leiden unter extremer Lärm- und Staubbelastung. Unfälle mit Passanten bereiten Sorge", so Kos: "Daher ist die absolute Mehrheit für den sofortigen Bau der Umfahrung, auch wenn eine teure Werbekampagne der Gegner ein anderes Bild vorgaukeln will."

Karl Grammer, Kronen Zeitung

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