480 Burgenländer hatten im Jahr 2020 einen Erstkontakt mit der Schuldenberatung, im Vorjahr waren es 522. „Die Anzahl der Beratungsgespräche ist um fast 20 Prozent gestiegen“, sagt die zuständige Referentin Astrid Eisenkopf. „In Summe hatten 2021 mehr als 1000 Personen Kontakt mit der Schuldenberatung.“ Die Durchschnittsverschuldung der Hilfesuchenden liegt bei 74.000 Euro, das Durchschnittsalter bei 44 Jahren.
Auch ein beachtlicher Anstieg an Anfragen an das Referat Konsumentenschutz ist zu verzeichnen. Von 2018 bis 2021 wird ein Plus von 25 Prozent vermeldet. Im Vorjahr wurden 2156 Beratungen durchgeführt. Die Hälfte der Anfragen betraf den Online-Handel – immer mehr Burgenländer haben während der Lockdowns ihr Einkaufverhalten auf das Internet verlagert und wurden Opfer von Betrügern. Laut „Watchlist Internet“ wurden 3000 Fake-Shops gemeldet.
Wiederholt kam es auch zu Beschwerden aufgrund von vermeintlich abgeschlossenen Abos mit Streaming-Dienstleistern.












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.