Feueralarm bei der Wiener Hermesvilla: In einem Nebengebäude des Schlosses im Lainzer Tiergarten ist am Mittwochvormittag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen des Feuers auf die Hermesvilla konnte so verhindert werden.
Der Brand brach im Dachbereich eines Nebengebäudes aus. Die Berufsfeuerwehr wurde gegen 9 Uhr alarmiert und rückte mit 20 Fahrzeugen und 82 Einsatzkräften aus, wie Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl der APA in einer Erstinformation mitteilte. Gegen 10.50 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden.
Bauarbeiten in ehemaligen Stallgebäude
Bei dem Nebengebäude der Hermesvilla dürfte es sich um einen ehemaligen Reitstall handeln, der nun als Lager genutzt wird. Figerl zufolge finden zurzeit Bauarbeiten in dem Gebäude statt. Was die Brandursache betrifft, konnte er vorerst keine Auskunft geben: „Das ist noch Gegenstand von Ermittlungen.“
Aufgrund des raschen Einschreitens der Feuerwehr mit einer Vielzahl an Einsatzkräften konnte ein Ausbreiten auf den restlichen Teil des Dachstuhls des Gebäudes verhindert werden.
Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl
Die Feuerwehr hatte aufgrund der entlegenen Lage des Objekts im Lainzer Tiergarten und der Wasserknappheit auf dem Gebiet Alarmstufe zwei ausgerufen, um den Brand möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen. Kurzfristig seien bis zu drei Großtanklöschfahrzeuge im Einsatz gewesen, berichtete der Feuerwehrsprecher. „Aufgrund des raschen Einschreitens der Feuerwehr mit einer Vielzahl an Einsatzkräften konnte ein Ausbreiten auf den restlichen Teil des Dachstuhls des Gebäudes verhindert werden.“
Hermesvilla nicht beschädigt
Die Hermesvilla hat bei dem Brand im Nebengebäude keine Schäden davon getragen und war nicht betroffen. Das Feuer sei im Objekt „im am weitesten von der Hermesvilla entfernten Bereich“ ausgebrochen, so Figerl. Es hätte aber auch anders ausgehen können: „Wenn man den Brand zu spät bemerkt und bei ungünstigen Windverhältnissen ist eine Brandausbreitung auf größere Bereiche dieses Areals nicht auszuschließen.“











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