Die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft bei Maximilian Hammerle auf Hochtouren. Dabei nimmt die Kanaren-Insel Lanzarote schon jetzt eine zentrale Rolle in den Planungen des Langdistanz-Triathleten ein. Denn dort steht für den Wolfurter Ende Mai mit dem Ironman das erste Saisonhighlight auf dem Programm.
Die angenehmen Temperaturen und die Sonne waren nicht die einzigen Gründe, warum Max Hammerle während seines zweiwöchigen Trainingslagers auf Lanzarote, trotz schweißtreibenden Einheiten auf jedem Bild ein Lächeln im Gesicht hatte. Denn zusätzlich zu den Vorzügen der beliebten Urlaubsinsel erhielt der Vorarlberger Triathlet in der zweiten Woche Besuch von Freundin Schelly.
„Die erste Woche war schon etwas mühsam, weil ich es nach dem Camp auf Gran Canaria schon gar nicht mehr gewohnt war, alleine zu trainieren“, gibt der 28-Jährige zu, der unter anderem mit Leon Pauger und Matthias Brändle Anfang Jänner schon ein Trainingscamp auf Gran Canaria absolvierte. „Schelly kommt aus dem Berglauf, wie ich. Sie begleitet mich bei Trainings, nimmt Verpflegung mit und macht auch mal ein paar Fotos. Das ist genial und eine große Unterstützung. Zudem weiß sie, was der Sport mit sich bringt. Gerade als Profi bleibt einem neben dem Training ja nicht viel Zeit für andere Dinge“, weiß Hammerle das Verständnis und die Rückendeckung seiner Freundin zu schätzen.
Trainingscamp Lanzarote 2.0
Anfang März setzt Hammerle zusammen mit dem Omni Biotic Powerteam erneut für ein zweiwöchiges Trainingscamp zum Landeanflug auf Lanzarote an, das er mit dem 70.3 Ironman auf der Insel am 19. März als erste Wasserstandsmessung abschließen will. „Das Rennen wird für mich ein Test, um mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern und zu sehen, was passt und was nicht“, so der Plan des Vorarlbergers.
Erster Saisonhöhepunkt: Überraschungen vermeiden
Mit der akribischen Vorbereitung auf vulkanischen Kanareninsel nimmt Hammerle vor allem sein erstes Saisonhighlight - den Ironman Lanzarote - im Mai ins Visier. Jenes Event, bei dem er vor einem Jahr wegen technischer Probleme auf dem Rad zu kämpfen hatte. Aufgrund der Windverhältnisse montierte Hammerle den Wassertank an seinem Rennrad ab und verließ sich damit während des Rennes auf einfache Wasserflaschen. Diese sprangen ihm jedoch in voller Fahrt und an ungünstiger Stelle auf dem Kurs unglücklich aus der Halterung, sodass er völlig dehydriert kurz vor der Aufgabe stand. Der Wolfurter kämpfte sich aber durch das Rennen und holte immer noch einen guten zehnten Platz.
Ziel: Podestplatz und Hawaii-Ticket
Das soll sich heuer auf keinen Fall wiederholen, deswegen überlässt Hammerle nichts dem Zufall. „Ich habe mich völlig vertraut gemacht mit der Strecke und den Bedingungen auf Lanzarote. Ich fühle mich nun vielmehr wie daheim, was mir im Mai zugutekommen wird. Ich hatte auf dem Rückflug am vergangenen Sonntag nicht nur körperlich, sondern auch mental schon ein gutes Gefühl. Mein Ziel ist schon klar ein Podestplatz und damit verbunden das Ticket für den Ironman auf Hawaii im Oktober zu holen“, erklärt der 28-Jährige seine Ambitionen.
Arbeit an Schwimmleistung
Neben einigen technischen Problemen, zählte in der vergangenen Saison auch das Schwimmen nicht unbedingt zu den größten Stärken von Hammerle. Deshalb war für den Vorarlberger klar, sich in diesem Bereich Hilfe zu holen. „Ich habe mich im Oktober auf die Suche nach einer Lösung für mein Schwimmtraining gemacht und bin sehr froh, beim SV Buchs mit Karoly Von Törös fündig geworden zu sein. Er ist ein absoluter Fachmann mit jahrzehntelanger Erfahrung und hat schon den jungen Jan Frodeno und viele andere gute Athleten trainiert. Ich brauche jemanden, der am Beckenrand steht und Lust auf die Zusammenarbeit mit mir hat. Das spüre ich bei ihm, deshalb schwimme ich neben meinem Programm beim SC Bregenz nun zwei Mal in der Woche in Buchs“, verrät der Omni Biotic Powerteam-Athlet.
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