Attraktion in Japan

Wetterphänomen sorgt für „Eismonster“ auf Vulkan

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15.02.2022 20:31

Eine einzigartige Wetterlage ist alljährlich für ein recht außergewöhnliches Naturspektakel in Japan verantwortlich - die sogenannten Eismonster (siehe Video) am Vulkan Zao, an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamagata und Miyagi. Sie locken Jahr für Jahr abertausende Schaulustige an und sind eine der bekanntesten Winterattraktionen Japans.

Verantwortlich für das Naturphänomen ist sibirische Kaltluft, die sich an der Bergkette, die von Norden nach Süden verläuft, fängt. Feinste Wassertröpfchen, die in der eiskalten Luft an den Stämmen und Ästen der dort wachsenden Aomori-Weißtannen anfrieren, machen aus den Bäumen schließlich große weiße Monster aus Schnee und Eis.

Das Phänomen existiert zwar an verschiedenen Orten auf der Welt, die Eismonster - die Japaner nennen sie Juhyo (was wörtlich „Baum-Eis“ bedeutet) - am Vulkan Zao sind aber vermutlich die am eindrucksvollsten.

Die Eismonster wurden anno 1914 erstmals beschriebenen und erlangten weltweite Bekanntheit, nachdem der berühmte deutsche Regisseur Arnold Fanck im Jahr 1935 einen Dokumentarfilm über die vereisten Bäume am Zao gedreht hatte.

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