Nach krankheitsbedingtem Tod trauert die ÖVP um Ferdinand Hueter, Altbürgermeister von Berg im Drautal und Landtagsabgeordneter. Gleichzeitig attackiert VP-Chef Gruber die Grünen wegen der „Hexenjagd“ auf Tauschitz.
Die Kärntner Volkspartei trägt Trauer: Mit Ferdinand Hueter (63) ist nicht nur der Ex-Bürgermeister von Berg im Drautal verstorben, sondern auch ein profunder Agrarpolitiker im Landtag. Hueter starb Sonntag nach langem Kampf gegen ein Krebsleiden. Wer dem Verstorbenen im Landtag folgt, ist unklar: Als nächste auf der Liste des Wahlkreises West scheinen die Feldkirchener Seniorenbund-Funktionärin Brigitte Bock und der Hermagorer Bürgermeister Leopold Astner auf. Beide sind als Nachfolger aber fraglich.
Noch etwas hört man aus der Volkspartei: Riesenzorn auf die Grünen. Parteichef Martin Gruber: „Ich habe völliges Unverständnis für diese Hexenjagd gegen eine rechtschaffene Person, die sich nichts zu Schulden hat kommen lassen und niemals rechtsextremes Gedankengut vertreten hat.“ Sie erraten es, es geht um Stephan Tauschitz, der durch eine von Grün-Chefin Olga Voglauer gestartete Kampagne als Chef des Verfassungsschutzes gehen musste. Gruber weiter: „Wo sind die Rücktrittsaufforderungen gegenüber dem Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider oder dem Rot-Kreuz-Präsidenten Peter Ambrozy, die auch Teilnehmer am Ulrichsberg waren?“
Die Grünen haben viel Erklärungsbedarf: Tauschitz war bereits Jahre im Verfassungsschutz tätig. Das störte Voglauer & Co. nicht. Ebenso wenig wie die halbe Million Steuergeld, die dem aus dem Landtag geflogenen grünen Klub geblieben war und deren Rückzahlung sie erfolgreich verweigerten.
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