Die 1800 Rathausmitarbeiter der Landeshauptstadt wollen sich mit der Nulllohnrunde für 2022 nicht abfinden. Die Personalvertretung fordert zum vereinbarten Freizeitpaket mit drei freien Tagen und bezahlter Mittagspause zusätzlich eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent. Das geht Finanzreferent Philipp Liesnig zu weit - er will die Mitarbeiter wählen lassen.
Stadtchef Christian Scheider ist für den Vorschlag der Personalvertretung, Finanzreferent Philipp Liesnig schlägt eine andere Variante vor: „Wir bieten eine Lohnerhöhung um drei Prozent, die drei Millionen Euro ausmacht. Alle Mitarbeiter sollen abstimmen.“ Und weiter: „Entweder Variante I mit dem Freizeitpaket oder Variante II mit den drei Prozent. Die Mehrheit entscheidet.“
Da die Stadt im Vorjahr um zehn Millionen Euro weniger ausgegeben habe als ursprünglich erwartet, sei der finanzielle Spielraum gewachsen.
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