Weltweit ist sich die Wissenschaft einig: Die Impfung ist der wirksamste Weg aus der Pandemie, allen Verschwörungstheorien zum Trotz. Denn auch wenn der Schutz vor einer Ansteckung bei der Omikron-Variante kaum noch gegeben zu sein scheint, so belegen die Daten aus den Spitälern, dass Vollimmunisierte weiter einen hohen Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf haben. Dank der hohen Impfquote bleibt die Situation in den burgenländischen Spitälern daher trotz steigender Infektionszahlen weiter stabil. Ärzte und auch die Österreichische Gesundheitskasse wissen das und haben zum Teil schon vor Inkrafttreten der generellen Impfpflicht strenge Regeln erlassen.
2-G-Regel
So gilt beispielsweise in den Gesundheitseinrichtungen der ÖGK die 2-G-plus Regel. Das bedeutet, dass nur von Corona genesene oder geimpfte Patienten Zutritt haben. Zusätzlich muss man auch einen negativen PCR-Test vorlegen, der maximal 72 Stunden alt sein darf. Ausnahmen von dieser Regelung gebe es nur wenige, etwa für akute Schmerzpatienten. Aber auch immer mehr (Fach-)Ärzte verlangen bei geplanten Terminen von ihren Patienten einen 2-G-Nachweis und/oder einen PCR-Test. Der beliebte Mediziner Hans Heindl aus Hornstein hat für sich einen Mittelweg gefunden. Seine Ordination steht grundsätzlich allen Patienten offen, doch bei geplanten Gesundenuntersuchungen muss auch hier ein PCR-Test vorgelegt werden.
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