Rettung mit Helikopter

In freiem Gelände verirrt: Deutscher vor Abgrund

Tirol
05.02.2022 12:07

Manche wollen, oder können es offenbar nicht verstehen: Am späten Freitagnachmittag fuhr ein deutscher Snowboarder (20) am Stubaier Gletscher in Tirol ins freie Gelände - und landete letztlich vor einem senkrecht abfallenden Gelände. Ein Zurückkommen war unmöglich. Der junge Mann musste mit dem Hubschrauber geborgen werden. Zu einer alpinen Notlage kam es zudem in Trins.

Kurz vor 16.30 Uhr folgte der 20-jährige Snowboarder im freien Gelände des Stubaier Gletschers einer Skispur. „Ohne nähere Ortskenntnisse und sich vorher über die gewählte Abfahrtsroute Informationen eingeholt zu haben, gelangte er beim sogenannten ,Wasserfall‘ zu einem senkrecht abfallenden Geländeabbruch“, heißt es vonseiten der Polizei.

Mittels Hubschraubertau geborgen
Der Deutsche versuchte noch, wieder bergwärts zu gehen - dabei rutschte er jedoch immer wieder ab und kam nicht mehr weiter. „Zeugen erkannten die Notlage des Mannes und setzten einen Notruf ab“, so die Ermittler weiter. Der Snowboarder wurde letztlich mit dem Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen und ins Tal geflogen.

Lawinen stoppten Schneeschuhwanderinnen
Ebenfalls in eine missliche Lage gerieten am Freitag zwei deutsche Frauen (22 und 56 Jahre) in Trins. Das Duo war mit Schneeschuhen im hochalpinen Gelände unterwegs. „Beim Abstieg vom Dollfußkreuz kamen sie aufgrund des Abgangs von mehreren Lawinen in ihrem Nahbereich nicht mehr gesichert weiter und gingen zum Dollfußkreuz zurück“, so die Exekutive.

Die vollkommen erschöpfte 56-Jährige habe dann gegen 16.30 Uhr Alarm geschlagen. Die Frau und ihre Begleiterin wurden mit dem Polizeihubschrauber geborgen und unverletzt ins Tal gebracht.

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