Freiheitliche und Sozialdemokraten in Salzburg nützen die Halleiner Chat-Affären rund um Polizei und Rathaus um Stimmung gegen die ÖVP zu machen. Während sich FP-Chefin Marlene Svazek gar von einem „rücktrittsreifen“ Landeshauptmann Wilfried Haslauer sprach, scheint sich Landesparteiobmann David Egger (SPÖ) in seiner noch jungen politischen Karriere noch nicht alle Türen für eventuelle, künftige Koalitionen zuschlagen zu wollen. Seine Kritik ist dennoch klar und richtet sich vor allem gegen die schwarzen Netzwerke – und er fordert lückenlose Aufklärung.
„Die Energie in Arbeit für die Bürger verwenden“
Für Egger sollte die ÖVP „sich von den Seilschaften verabschieden und auch personelle Konsequenzen ziehen“. Die Energie solle wieder mehr in die Arbeit für die Bürger verwendet werden. Selbst hat Egger nach seinem Antritt als Parteichef angekündigt, sich in den eigenen Reihen von „Sesselklebern zu verabschieden“. „Der Reform-Prozess läuft sehr gut“, so der Neumarkter, der durch die Pandemie immer noch nicht zum Landesparteichef gewählt wurde. Für den Parteitag steht nun mit dem 23. April der nächste Termin fest.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.