Sowohl Test- als auch Laborkapazitäten wurden in den vergangenen Tage kräftig aufgestockt. „Seit Montag erhält wieder jeder am fünften Tag einen Termin zum Freitesten“, verkündete Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher.
Die Erfahrung allerdings habe gezeigt, dass die Wenigsten bereits am fünften Tag den erforderlichen CT-Wert von 30 oder darüber hätten. In diesem Fall würden sie am siebten oder achten Tag einen zweiten Term in zum Freitesten erhalten. „Wer noch Symptome hat, sollte auf diese Tests verzichten, um das System nicht zusätzlich zu belasten“, bat Rüscher.
Formulare statt Anrufe
Zwar nimmt die Zahl der Neuinfektionen nicht mehr so rasant zu wie noch zu Beginn der Omikronwelle, dennoch haben die Mitarbeiter an Testabnahmestationen, in den Laboren oder auch im Infektionsteam alle Hände voll zu tun. Um sie zu entlasten und der Welle halbwegs Herr zu werden, werden die Infizierten nicht mehr angerufen, sondern digital kontaktiert. „Wir melden uns nur, wenn das Formular nicht innerhalb von 24 Stunden übermittelt wurde.“
Aktuell befinden sich knapp 25.000 Personen in Absonderung, wöchentlich werden mehr als 20.000 Bescheide erstellt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.