Verfahren, Unfall

Navi brachte Autolenkerin bei Kälte in Gefahr

Oberösterreich
01.02.2022 17:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Das Navi habe sie auf die falsche Straße geschickt, meinte eine zitternde Oberösterreicherin, die im Salzburger Pinzgau gerettet worden war. Sie hatte sich auf einen Nebenweg verirrt, war im Schneetreiben im Graben gelandet und konnte den Helfern nicht sagen, wo sie war. Bei Nacht kund Kälte war sie in großer Gefahr und schon unterkühlt, als Suchmannschaften sie entdeckten.

Im Krimmler Ortsteil Hochkrimml (Pingzau) ist in der Nacht zum Dienstag, gegen 21.30 Uhr, die Autolenkerin aus Oberösterreich im starken Schneetreiben von der Straße abgekommen und verunfallt. Die 59-Jährige blieb unverletzt, hatte aber keine Orientierung und konnte am Telefon nicht sagen, wo sie sich befand. Die Feuerwehr und die Polizei starteten darum eine Suchaktion, bei der die Frau nach gut eineinhalb Stunden im Bereich des Stausees „Durlaßboden“ auf der Nebenstraße gefunden wurde.

Bereits unterkühlt
Die 59-Jährige war bereits leicht unterkühlt und meinte, sie sei von ihrem Navigationsgerät auf die falsche Straße gelotst worden. Dabei wollte sie eigentlich in Richtung Mittersill und weiter nach Linz fahren.

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