Das Navi habe sie auf die falsche Straße geschickt, meinte eine zitternde Oberösterreicherin, die im Salzburger Pinzgau gerettet worden war. Sie hatte sich auf einen Nebenweg verirrt, war im Schneetreiben im Graben gelandet und konnte den Helfern nicht sagen, wo sie war. Bei Nacht kund Kälte war sie in großer Gefahr und schon unterkühlt, als Suchmannschaften sie entdeckten.
Im Krimmler Ortsteil Hochkrimml (Pingzau) ist in der Nacht zum Dienstag, gegen 21.30 Uhr, die Autolenkerin aus Oberösterreich im starken Schneetreiben von der Straße abgekommen und verunfallt. Die 59-Jährige blieb unverletzt, hatte aber keine Orientierung und konnte am Telefon nicht sagen, wo sie sich befand. Die Feuerwehr und die Polizei starteten darum eine Suchaktion, bei der die Frau nach gut eineinhalb Stunden im Bereich des Stausees „Durlaßboden“ auf der Nebenstraße gefunden wurde.
Bereits unterkühlt
Die 59-Jährige war bereits leicht unterkühlt und meinte, sie sei von ihrem Navigationsgerät auf die falsche Straße gelotst worden. Dabei wollte sie eigentlich in Richtung Mittersill und weiter nach Linz fahren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.