In Bachbett gelandet

Pick-up-Unfall: Lebensrettung bei eisiger Kälte

Kärnten
01.02.2022 07:19

Zwei Straßenmeistern hat ein Osttiroler wohl sein Leben zu verdanken. Der 59-Jährige war noch vor dem Morgengrauen auf der Fahrt ins Mölltal auf dem Iselsberg verunglückt. Schwer verletzt im Wrack eingeklemmt, wartete und hoffte er auf Hilfe. Erst zwei Stunden später und gerade noch rechtzeitig wurde er dann entdeckt.

Es war Montagfrüh um sechs Uhr, als der Osttiroler auf der Glockner Straße von Lienz kommend Richtung Mölltal unterwegs war. Kurz vor Winklern kam der 59-Jährige mit dem Wagen in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn ab. Sein Pick-up hob ab, flog 20 Meter durch die Luft, schlug auf der Leitschiene auf und wurde schließlich noch 30 Meter über steiles Gelände in ein angrenzendes Bachbett katapultiert.

„Der Pickup kam am Dach liegend zum Stillstand und der verletzte Lenker war darin eingeklemmt“, gibt ein Polizist bekannt.

Eisige Kälte
Niemand hatte den Unfall beobachtet und es war mit etwa minus vier Grad bitterkalt. Erst zwei Stunden später fiel zwei Mitarbeitern der Straßenmeisterei Winklern auf, dass ein Teil der Straßenleiteinrichtung fehlte. Josef Obergantschnig und Josef Fercher hielten sofort Nachschau und entdeckten dann das Wrack. „Als wir das total beschädigte Fahrzeug gesehen haben, wussten wir sofort, dass wir den Mann nicht alleine da rausbekommen“, schildern die beiden im Gespräch mit der „Krone“.

Straßenmeister schlugen sofort Alarm
„Der Schwerverletzte war unterkühlt, aber noch ansprechbar. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Wagen geholt.“ Mittels Seilbergung wurde der Osttiroler durch den Rettungshubschrauber C 7 geborgen und ins UKH Klagenfurt geflogen.

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