Am 27. Februar stehen die Gemeinderatswahl sowie die Direktwahl der Bürgermeister in Tirol am Plan. Die „Tiroler Krone“ startete am Sonntag die intensive Wahl-Vorberichterstattung, die neben Zahlen und Fakten auch Skurriles und Lustiges umfasst. Dass diese Wahl am Faschingssonntag stattfindet, entbehrt nicht einer gewissen Süffisanz, ist aber wohl purer Zufall, auch wenn so manche Sitzung Faschingscharakter aufweist, sich dort einige wie Narren aufführen.
Das betrifft aber nicht alle zu wählenden insgesamt 3650 Gemeinderäte. Viele davon versuchen, ihr Bestes zu geben, meist mit minimaler finanzieller Entschädigung, aber maximaler Verantwortung. Die Tiroler Parteien blicken natürlich mit Argusaugen auf diesen Sonntag, der einen wichtigen Gradmesser darstellt, in welchem Zustand man ist. Freilich werden am Wahlabend mögliche Verlierer betonen, dass Gemeinderats- absolut nicht mit Landtagswahlen vergleichbar sind.
Parteien kaum erkennbar
Und höchstwahrscheinlich wird die Tiroler VP als großer Sieger hervorgehen. Auch deshalb, weil es längst legale Taktik ist, bei dieser regionalen Abstimmung wenig bis kaum erkennbar als ÖVP, SPÖ usw. aufzutreten. In nahezu jedem Ort gibt es deshalb Listen wie „Die Unabhängigen“, „Gemeinsam für XY“, „Allgemeine Bürgerliste“, „Aktiv für XY“, „Für ein starkes XY“ usw. Nicht unwichtig ist, wer mit wem koppelt. Das hat schon in so mancher Tiroler Gemeinde für Spannung und auch Spannungen gesorgt.
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