Auf einem Nebenschauplatz sollen 5700m² für 300 Euro pro m² an die Gemeinde verkauft werden. Diese Fläche soll dann für Gemeinnütziges Wohnen verwendet werden. Schon jetzt ein Gewinn für die Verkäufer von 298,95 Euro pro m² – mal 5700 ergibt das eine stolze Summe von 1,704.015 Millionen Euro. Der überwiegende Teil jedoch, der nicht an die Gemeinde verkauft wird – wir sprechen hier immerhin noch von 29.300m², landet auf dem freien Markt. Und könnte 36 Personen sehr reich machen.
„Es geht um Freunderlwirtschaft“
Denn auf dem freien Markt sind die Wohnpreise bekanntlich schon längst durch die Decke gegangen. Die Liste Fritz sieht den Schaden bei den anderen Weerern, denen hohe Kosten für die notwendige Infrastruktur blühe. Zudem widerspreche dieser Deal allen Zielen des Landes für den vernünftigen Umgang mit Boden. Laut Ludwig Plangger (Bürgerinitiative) sollen der Gemeinderat und diese 36 Personen auch noch teilweise „verbandelt“ sein. „Es geht ganz sicher um Freunderlwirtschaft“, betont Sint. Derzeit schaut es nach einer Mehrheit dafür im Gemeinderat aus.
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