„Wie ein Erdbeben“
Starke Explosion erschütterte Zentrum von Athen
Eine starke Detonation hat am Mittwoch im Herzen von Athen schwere Schäden angerichtet. Ein Schwerverletzter musste ins Krankenhaus gebracht werden. „Es war wie ein Erdbeben“, schilderte ein Augenzeuge im Fernsehen den Vorfall. Es wurde von Schäden an Gebäuden in bis zu 200 Metern Entfernung berichtet. Das Unglück soll auf ausströmendes Gas zurückzuführen sein, berichteten griechische Medien unter Berufung auf die Feuerwehr.
Die Detonation ereignete sich kurz nach 6.50 Uhr Ortszeit im ersten Stock eines Gebäudes, das nach Aussagen von Einwohnern gegenüber dem Nachrichtensender Skai leer stand und renoviert werden sollte. Die Explosion richtete schwere Schäden an Fassaden sowie in Büros und Wohnungen an. Bei dem Verletzten soll es sich laut „GR Times“ um einen 78-Jährigen handeln, der sich in dem Gebäude aufgehalten haben soll, in dem sich die Explosion ereignet hatte. Wegen des Feiertags hätten sich glücklicherweise nur wenige Menschen in der Gegend befunden.
Vermutlich Flüssig- oder Erdgas ausgetreten
Laut Medien geht die Polizei nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Als als Ursache wird das Austreten von Flüssiggas oder Erdgas angenommen.
In Berichten des Staatsfernsehens waren Trümmer auf der zentralen Syngrou Chaussee zu sehen, die Feuerwehr löschte kleinere Brände. In fast allen Gebäuden der städtischen Region wurden Fensterscheiben durch die Druckwelle zerstört.
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