Mi, 26. September 2018

Posten vor Verkauf

06.05.2011 18:49

Grenzkontrollen: Polizei wird in Container gesteckt

Obwohl die Schlagbäume an den Grenzen zu Italien und Slowenien bald wieder fallen könnten, werden Kärntens Grenzposten verkauft! Da bislang dafür keine Mieter gefunden wurden, will die Bundesimmobiliengesellschaft die Gebäude nun rasch loswerden. Sollten wieder Kontrollen an den Grenzen notwendig sein, werden die Polizisten künftig in Container gesteckt.

Um viel Steuergeld wurden die Grenzposten errichtet und mussten dann jahrelang erhalten werden. Ausgerechnet jetzt, wenn es zu neuen Kontrollen im Schengenraum kommen könnte, sollen die Gebäude verkauft werden. Diese sind im Besitz der BIG, die versucht hatte, die Immobilien zu vermieten. "Wie zu erwarten war, war das aber sehr schwierig. Wir werden daher wohl sukzessive in den Verkauf gehen", bestätigt BIG-Sprecher Ernst Eichinger.

Dass die alten Posten bald wieder gebraucht werden könnten, kratzt auch im Innenministerium niemanden. "Wir haben einen Vertrag mit einem Anbieter, der Büro-Container aufstellen könnte. Wir können ja nicht über Jahre hinweg Miete für die Posten zahlen. Vor dem Steuerzahler wäre das nicht verantwortbar", sagt Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministeriums.

Kurios: Die Kärntner Polizisten würden dann in die Container neben den leerstehenden Posten einziehen. "Wir sind auf das Szenario vorbereitet", weiß der Kärntner Polizei-Oberst Wolfgang Gabrutsch.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.