Um viel Steuergeld wurden die Grenzposten errichtet und mussten dann jahrelang erhalten werden. Ausgerechnet jetzt, wenn es zu neuen Kontrollen im Schengenraum kommen könnte, sollen die Gebäude verkauft werden. Diese sind im Besitz der BIG, die versucht hatte, die Immobilien zu vermieten. "Wie zu erwarten war, war das aber sehr schwierig. Wir werden daher wohl sukzessive in den Verkauf gehen", bestätigt BIG-Sprecher Ernst Eichinger.
Dass die alten Posten bald wieder gebraucht werden könnten, kratzt auch im Innenministerium niemanden. "Wir haben einen Vertrag mit einem Anbieter, der Büro-Container aufstellen könnte. Wir können ja nicht über Jahre hinweg Miete für die Posten zahlen. Vor dem Steuerzahler wäre das nicht verantwortbar", sagt Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministeriums.
Kurios: Die Kärntner Polizisten würden dann in die Container neben den leerstehenden Posten einziehen. "Wir sind auf das Szenario vorbereitet", weiß der Kärntner Polizei-Oberst Wolfgang Gabrutsch.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone
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