Mo, 22. Oktober 2018

Saison beginnt

05.05.2011 16:02

Mehr als 100 Freibäder öffnen ihre Pforten

In den nächsten Tagen werden wieder mehr als 100 Freibäder in ganz Tirol ihre Tore öffnen. Bäder-Sprecher Josef Fiegl von der Wirtschaftskammer Tirol formuliert ein klares Ziel. Die Besuchergrenze von zwei Millionen soll geknackt werden. Die Winterbilanz fiel positiv aus. Sorge bereiten die hohen Energiekosten. 1,38 Millionen Gäste tummelten sich in der Wintersaison in den Tiroler Hallenbädern.

Das Minus von drei Prozent beunruhigt Josef Fiegl nicht: "Die Rückgänge sind auf die Schließung von drei Hallenbädern aufgrund von Umbauten zurückzuführen."

Unter diesen Vorzeichen zeigt sich der Obmann der Tiroler Bäder auch mit den aktuellen Umsatzzahlen zufrieden. Wie in der Saison zuvor, konnten im vergangenen Winter knapp mehr als zwölf Millionen Euro erwirtschaftet werden. Mit mehr als acht Euro liegen die Erlöse der Bäder je Gast knapp über jenen im Winter 2009/2010. Laut einer Umfrage der Wirtschaftskammer Tirol bewerten von 18 befragten Bäderbetrieben fünf ihre wirtschaftliche Situation als "besser", sieben als "gleich gut" und sechs als "schlechter" als im Vorjahr.

Teure Energiekrise
Sorgen bereiten Fiegl, selbst Betreiber des Erlebnisbades "Freizeit Arena" in Sölden, die rasch steigenden Energiekosten. Fast 170.000 Euro pro Betrieb bedeuten ein Plus von 24 Prozent, die Wasser- und Kanalkosten stiegen je Bad im Schnitt von 34.000 Euro auf mehr als 49.000 Euro. "Die Energiekrise hat uns mit ihrem Kostenschub voll erwischt", bedauert der Branchensprecher.

"Sicherheit steht an oberster Stelle"
Der Sommersaison geht Fiegl mit viel Optimismus entgegen. Die mehr als 100 Freibäder - davon 29 an Badeseen - sind gerüstet. An diesem Wochenende geht es vielerorts los. Unter anderem öffnet das größte Freibad des Landes am Tivoli in Innsbruck seine Pforten. "Die Sicherheit steht an oberster Stelle", betont Bäderausschuss-Obmann Karlheinz Bader. "In den vergangenen fünf Jahren konnten wir mehr als 340 Personen für die verantwortungsvolle Arbeit im Bäderbereich ausbilden", rechnet Bader vor.

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