18.01.2022 17:00 |

Small is Beautiful

Galerie Mathias Mayr: Kleinformatiges im Blickfeld

„Small is Beautiful“, so lautet der Titel der noch bis 29. Jänner laufenden Winterausstellung der Galerie Mathias Mayr. Oft zu Unrecht unterschätzt, zeigen Kleinformate eine äußerst reizvolle Eigenständigkeit und Qualität im künstlerischen Werk.

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Kurz vor der vergangenen Adventszeit startete die noch bis 29. Jänner laufende Winterausstellung der Innsbrucker Galerie Mathias Mayr. Mayr stellt in dieser das „kleine Format“ von 10 mal 10 bis 40 mal 40 Zentimeter in den Fokus des Interesses. Kleinformatiges in der Vorweihnachtszeit zu präsentieren, kann sicher kein Zufall sein, da Bilder in diesem Format zumeist günstiger in der Anschaffung sind, aber ein individuelles, hochwertiges Weihnachtsgeschenk darstellen.

„Kleinformat wird oft in seinem Wert unterschätzt“
Aber Galerist Mathias Mayer geht es primär um die Würdigung dieser Formate, da sie laut ihm „oftmals zu Unrecht in ihrer Wertigkeit unterschätzt werden. Diese Arbeiten zeigen eine äußerst reizvolle Eigenständigkeit und Qualität innerhalb des jeweiligen Gesamtwerkes“. Zeitgenössische Künstler der Galerie (Peter Blaas, Anton Christian, Martin Pilser, Florian Nährer, Nunzio De Martino, Raffaele Cioffi, Toninho Dingl und Laszlo Thorsen-Nagel) zeigen hierbei kleinformatige Werkgruppen aus ihrem Portfolio. Einige der Arbeiten wurden dabei speziell für diese Ausstellung angefertigt.

Schönes wird auch durch das „Kleine“ vermittelt
Die Bandbreite der gezeigten Arbeiten reicht dabei von gegenständlich bis abstrakt aus verschiedenen Bereichen der Malerei, Grafik, Objekt und Textilkunst. In der bildenden Kunst stellt die Arbeit am Kleinformat jedenfalls keine qualitative Einschränkung dar. Im Gegenteil. Experimente, Konzeptionen, Notationen, Skizzen oder einfach die Ästhetik des kleinen Formates verschaffen immer wieder Zugänge, aber auch Schlüsselfunktionen in der künstlerischen Produktion.

Bekannte Tiroler Künstler und ihre kleinen Werke
Die Tiroler Kunst wird in dieser Schau durch eine „Tiroler Wand“ repräsentiert. Klassiker der regionalen Kunst aus den vergangenen Jahrzehnten von Wilfried Kirschl, Franz Lettner, Walter Nagl, Erwin Reheis und Anton Christian sind ebenso zu sehen wie Farbholzschnitte von Lap, Helmer, Honeder, Wörle sowie Bunststiftarbeiten von Martin Pilser. Ergänzend werden Skulpturen von Josef Reindl und Rudolf Millonig gezeigt. 

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