Nach Brandanschlag

Innenminister ehrt sieben Linzer „Kriminaler“

Ein Händedruck ist doch etwas wert - wenn man Polizist ist und ihn vom Innenminister bekommt. Am Samstag wurden jene sieben Ermittler des Kriminalreferats der Linzer Stadtpolizeikommandos geehrt, die den Brandschlag auf einen Einsatzwagen Mitte November im Linzer Stadtteil Ebelsberg geklärt haben.

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Sie nannten sich „La Casa Bariks“: Die Bande mit Migrationshintergrund (Dominikanische Republik, Ex-Jugoslawien) hatte am 14. November ein Polizeiauto in Ebelsberg mit Benzin übergossen und angezündet. Das Kriminalreferat des Linzer Stadtpolizeikommandos ermittelte auf Hochtouren. Dabei kristallisierte sich eine ganze Gruppe heraus, die aus Wut über die Corona-Maßnahmen mehrere Sachbeschädigungen begangen, so Einsätze ausgelöst und sich in sozialen Medien damit gebrüstet hatte.

Molotowcocktail geplant
Mehrere Verdächtige wurden ausgeforscht und angezeigt, verpfiffen ihre Komplizen. Doch damit war es nicht vorbei. Die „Sänger“ wurden von anderen Bandenmitgliedern zusammengeschlagen, damit sie in Zukunft den Schnabel halten. Der Hauptverdächtige, ein 20-Jähriger, wurde kurz vor Weihnachten von der Cobra festgenommen. Er soll geplant haben, zu Silvester einen Molotowcocktail auf die Polizei Ebelsberg zu werfen. Er ist in U-Haft.

Corona-Kontrollen
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) ehrte gestern in der Linzer Landespolizeidirektor die „glorreichen Sieben“ für ihre erfolgreiche Ermittlungsarbeit. Zuvor hatte er in Traun das Bezirkspolizeikommando besucht und sich über die Corona-Kontrollen informiert.

Bei Besuch in Linzer Schuhgeschäft abgeblitzt
Detail am Rande: Karner wollte später bei einem Schuhgeschäft am Linzer Taubenmarkt einkaufen, durfte zuerst nicht hinein, weil er keinen Ausweis mithatte.

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