Jeder, der die Kärntner Polizeizentrale betreten möchte, muss ab sofort durch eine Sicherheitsschleuse mit Metallscanner und Röntgengerät. „Auch Pakete und Poststücke werden in einer Röntgenstraße überprüft“, sagt Rainer Dionisio, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Kärntner Polizei. „Durch diese Maßnahmen sollen Bedienstete sowie Parteien während ihres Aufenthalts geschützt sein.“ Denn in der Vergangenheit sei es bereits des Öfteren zu gefährlichen Situationen gekommen.
Sechsten Stock dazu gebaut
Neben zahlreicher Absicherungsmaßnahmen wurde der Komplex auch modernisiert: „Die Landesleitzentrale wurde personell aufgestockt. Dafür musste auch mehr Platz geschaffen werden.“ Im neuen sechsten Stock stehen den insgesamt 45 Beamten, die in der Leitzentrale tätig sind, 600 Quadratmeter Arbeitsfläche zur Verfügung.
Sollten uns Leute etwa wegen Corona fehlen, können wir entweder in ein anderes Bundesland schalten oder wir siedeln wieder nach Krumpendorf.
Rainer Dionisio, Polizeisprecher
Krisensicher
Eine Herausforderung stellten, wie berichtet, vor allem der Abbau des Hubschrauberlandeplatzes und die Erdbebensicherungsmaßnahmen dar. „Die gesamte Belegschaft musste für zehn Monate nach Krumpendorf“, ergänzt Dionisio: „Aber dafür sind wir jetzt sozusagen ausfallsicher. Sollten uns Leute etwa wegen Corona fehlen, können wir entweder in ein anderes Bundesland schalten oder wir siedeln wieder nach Krumpendorf.“
Die Gesamtkosten für die Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen belaufen sich auf etwa vier Millionen Euro.
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