Das Herz des 58-jährigen Kärntners schlägt für American Football. So sehr, dass er für den Sport alles tat : „Ich war Banker und habe sehr viel Geld missbräuchlich verwendet.“ Beim Prozess in Klagenfurt geht es um mindestens 780.000 Euro!
Staatsanwältin Tina Frimmel-Hesse wirft dem Kärntner schweren Betrug, Untreue und Veruntreuung vor. Seit 2002 (!) habe sich der Banker - mittlerweile ist er arbeitslos - immer wieder an Kundengeldern vergriffen und auch einen Safe leergeräumt.
„Alles für den Verein“, seufzt der geständige Angeklagte. „Das erinnert mich schon sehr an Mattersburg“, meint Richter Uwe Dumpelnik. „Ja, leider“, nickt der Mann. Den enormen Schaden möchte er gutmachen. Wie, ist offen. Das Urteil: drei Jahre teilbedingte Haft, rechtskräftig.
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