08.01.2022 06:30 |

Grüne fragen nach

Was tut sich in Sachen „Gemeinsame Schule“?

Die Harder „Schule am See“, eine gemeinsam geführte Volks- und Mittelschule, hat für ihr Ausbildungskonzept den vom Bildungsministerium ausgelobten „Innovationspreis“ gewonnen. Für Grünen-Bildungssprecherin Eva Hammerer ein weiterer Beleg für die Sinnhaftigkeit der „Gemeinsamen Schule“.

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Die Einführung der „Gemeinsamen Schule“ ist eigentlich seit Jahren eines der großen landespolitischen Ziele. Getan hat sich aber nur wenig. Dass jetzt ausgerechnet die „Schule am See“, also eine gemeinsam geführte Volks- und Mittelschule, mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, ist für Hammerer eine dankbare Steilvorlage, um das Thema wieder auf die Agenda zu bringen: „Wollen wir Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder machen, führt an der Gemeinsamen Schule kein Weg vorbei.“ Es sei unbestritten, dass eine spätere Bildungsweg-Entscheidung für die Kinder von Vorteil ist und die „Gemeinsame Schule“ sowohl die Leistung steigere, wie auch für mehr Bildungsgerechtigkeit sorge.

Zitat Icon

In der modernen Schule in Hard werden verschiedene Jahrgangsstufen gemeinsam unterrichtet und die Kinder in Form unterschiedlicher Lernniveaus bestmöglich in ihrer Entwicklung gefördert.

Eva Hammerer, Grüne

Mittels einer parlamentarischen Anfrage will sie nun von Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink den Status quo in Erfahrung bringen, schließlich sei die „Gemeinsame Schule“ Teil des Arbeitsprogramms der schwarz-grünen Koalition.

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