23.12.2021 10:29 |

Bei Welpen gefunden

Hundemama kümmerte sich in Indien um Menschenbaby

In Indien soll sich eine streunende Hündin um ein ausgesetztes neugeborenes Mädchen gekümmert haben. Das Baby wurde nach einer kalten Nacht von Dorfleuten auf einem Feld zwischen den Welpen der Hündin gefunden, nachdem es geschrien hatte. Der erst wenige Stunden alte Säugling, der Akanksha genannt wurde, war ohne Kleider und noch mit der Nabelschnur auf einem Feld im Bundesstaat Chhattisgarh ausgesetzt worden.

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Dem Mädchen gehe es gut, es sei bereits medizinisch untersucht worden, berichteten indische Medien unter Berufung auf Behördenmitarbeitende. Die Polizei sei auf der Suche nach der Familie des Kindes. Akanksha befindet sich bereits im Krankenhaus, soll dann einer Kinderhilfsorganisation übergeben werden. Der Name kann mit „Wunsch“ oder „Bestreben“ übersetzt werden.

„Es ist ein Wunder!“
„Das sind keine Eltern, das sind Kriminelle. Es ist ein Wunder, dass ein neugeborenes Baby überlebt“, zitiert „Newsweek“ einen Anwohner namens Premnath. Die Welpen dürften das Mädchen warmgehalten haben, es sei „unglaubliches Glück“, dass das Kind überlebt habe.

Töchter oft als finanzielle Belastung angesehen
In Indien werden immer wieder Mädchen ausgesetzt. Denn während ein Sohn in der Regel im Haus seiner Eltern bleibt und sich im Alter um sie kümmert, wird eine Tochter oft als finanzielle Belastung angesehen. Bei ihrer Heirat wird oft erwartet, dass ihre Familie Mitgift bezahlt. Außerdem verlassen Frauen bei ihrer Hochzeit normalerweise ihr Elternhaus und ziehen mit ihrem Ehemann ins Haus der Schwiegereltern ein.

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