23.12.2021 07:00 |

Kein Weihnachtsfrieden

Koalitionsgipfel soll in Klagenfurt Wogen glätten

Heute will die Stadtregierung endlich den Standort für das Hallenbad bekanntgeben. Im Vorfeld fliegen aber zwischen dem Team Kärnten, der SP und VP die Fetzen. Am Mittwoch gab es eine spontan einberufene Aussprache - es ging um die Zusammenarbeit in der Koalition. Die SP will den Südring als Standort, Team Kärnten und VP bevorzugen das Vitalbad beim Minimundus

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Seit Monaten wird über die Hallenbadfrage diskutiert, die Entscheidung immer wieder hinausgeschoben. Heute soll von der Arbeitsgemeinschaft (Team Kärnten, SP, VP) im Rathaus fixiert werden, wo das Bad nun errichtet wird.

Jumpworld-One am Südring
Als Favorit gelte das Projekt der Stadtwerke bei der Jumpworld-One am Südring. Die Anlage würde in modularer Bauweise erricht werden. Kostenpunkt: 45 Millionen Euro, ab 2023 könnte der erste Teil eröffnet werden. Die SPÖ bevorzugt klar dieses Projekt.

Vitalbad als Favorit
Dem gegenüber steht das Vitalbad, das beim Minimundus entstehen soll. Die Kosten sind gleich. Günther Kollitsch würde dort mit der Porr AG das Bad bauen, dahinter steht die Innovationspartnerschaft. Das Team Kärnten und die VP plädieren für diese Anlage.

Das dritte Projekt bei der Tennishalle und im Strandbad sei nicht mehr relevant.

Leere Kassen
Die Klagenfurter Stadtkasse ist jedoch leer. Das 60.000 Quadrameter große Grundstück beim Minimundus hat einen Verkehrswert von 42 Millionen. Das Areal könnte als Bauland in den 40 Jahren 76 Millionen Euro Mieteinnahmen lukrieren. Auf dem Areal am Südring besteht eine Sportwidmung, das mindert die Projektkosten, es ist nur 3,4 Millionen Euro wert. Und damit sei diese Variante klar leistbarer.

Die Abstimmung zur Standortfrage würde heute 3:3 ausgehen. Die SP hat drei Stimmen, das Team Kärnten zwei, VP eine. Die SP stellt heute zudem zwölf Fragen, die Anwalt Ferdinand Lackner zur Innovationspartnerschaft beantworten muss. „Sonst stimmen wir in keinem Fall für das Vitalbad“, sagt die SP.

Aussprache
Bei der Aussprache im Rathaus ging es um die Zusammenarbeit in der Koalition. Die ist schlecht – täglich Attacken statt Gemeinsamkeit.

Christian Tragner
Christian Tragner
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