22.12.2021 12:15 |

„Krone“-Serie Teil 4

So wird der Einkauf im Supermarkt billiger

Vierter und letzter Teil der „Krone“-Serie „Sparen im Alltag“: Nicht nur bei Wasser, Heizung, Strom und Sprit gibt es einfache Möglichkeiten, um die Geldbörse zu entlasten. Auch beim Einkauf von Lebensmitteln gibt es Tipps, damit am Ende des Monats mehr auf dem Konto bleibt.

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Den einfachsten Tipp kennt wohl jeder: Das Vergleichen von Angeboten und Gutscheinaktionen in verschiedenen Supermärkten kann schon einige Euro einsparen. Was jedoch vielleicht nicht alle wissen: „Teure Markenprodukte liegen oft auf Augenhöhe. Nehmen Sie Produkte aus dem unteren Regal“, sagt Finanzexperte Hagen Luckert, der Geschäftsführer von Infina in Innsbruck, der aber auch einschränkt, dass das „natürlich nicht bei jedem Produkt Sinn macht“. Backpulver, Mehl, Reis oder Nudeln bekomme man so aber deutlich günstiger.

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Teure Markenprodukte liegen oft auf Augenhöhe. Nehmen Sie Produkte aus dem unteren Regal.

Hagen Luckert

Haltbarkeitsdatum wird großzügig gewählt
Ein weiterer Tipp des Experten: „Kaufen Sie Lebensmittel, die billiger sind, weil sie bald ablaufen. Denn das Haltbarkeitsdatum wählt der Hersteller sehr großzügig, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Tatsächlich halten die Produkte aber meist noch viel länger.“ Apropos Haltbarkeit: Soll das Ablaufdatum weiter in der Zukunft liegen, empfiehlt sich der Griff nach ganz hinten im Regal, weil länger haltbare Ware in der Regel nach hinten einsortiert wird.

Brot vom Vortag oder kurz vor Ladenschluss kaufen
Beim täglichen Brot empfiehlt Luckert, dieses entweder vom Vortag oder direkt vor Ladenschluss zu kaufen. „So ist schnell mal eine Ersparnis von 25 bis 50 Prozent drin“, rechnet er vor. Goldes Wert sein kann auch die Anmeldung bei einer Foodsharing Plattform, wo die Nutzer Lebensmittel austauschen, die sie selbst nicht mehr brauchen, die aber noch nicht verdorben sind. Und statt literweise Mineralwasser nach Hause zu schleppen, empfiehlt Luckert die Produktion mit einem Sodagerät.

Auch Lebensmittelabfälle haben Sparpotenzial
Sogar Lebensmittelabfälle können beim Geldsparen helfen: Wie der Experte sagt, „sorgen ausgepresste Zitronen im Geschirrspüler für extra glänzendes Besteck. Und aus Kartoffelschalen lässt sich sogar Spülmittel herstellen“. Abschließend rät Luckert, dass man vor dem Einkauf gründlich planen sollte, was und wo man einkauft. „Durch bewussteres Einkaufen lässt sich schon erstaunlich viel Geld sparen.“

Übrigens: Damit man nicht übermäßig viel einkauft, sollte man vor dem Gang zum Supermarkt zumindest eine Kleinigkeit essen.

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