20.12.2021 19:00 |

Sparen im Alltag

Tipps, um die Kosten für Strom unten zu halten

Rund 4417 Kilowatt-Stunden Strom verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt pro Jahr. Wohnung oder Haus mit elektrischer Energie zu versorgen, wird immer teurer. In Teil 2 der Serie „Sparen im Alltag“ gibt es Tipps, wie man die Rechnung möglichst niedrig halten kann.

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Der meiste Strom wird für Warmwasser und Heizung aufgebraucht. Vor allem Heizungspumpen schlucken viel Energie. „Wenn möglich, sollte man Infrarotheizung, Heizlüfter, Elektroradiator, Nachtspeicherofen oder die elektrische Fußbodenheizung vermeiden. Denn die Betriebskosten sind derart hoch, dass sich der niedrige Anschaffungspreis meistens nicht lohnt“, heißt es im Energie-Ratgeber Energie Tirol.

Sparpotenzial gibt es ebenfalls bei den Haushaltsgeräten: Viele von ihnen „benötigen auch im ausgeschalteten Zustand, also im Standby-Modus, Strom“. Erkennbar sind diese Geräte an eingebauten Digitaluhren oder Standby-Lampen.

Entwarnung gibt es hingegen für den Fernseher. „Die modernen TV-Geräte sind mittlerweile so konzipiert, dass sie lediglich wenig Strom verbrauchen, was vorteilhaft ist“, klärt Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol, auf. Auch für das Homeoffice, das seit der Corona-Pandemie eine neue Rolle einnimmt, gibt es wertvolle Tipps. So sollte der Drucker oder Scanner nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, den Router vom Stromnetz zu trennen.

„Laptop zuklappen, nicht aus- und einschalten“
Für den PC gilt: Die Bildschirmhelligkeit auf 50 bis 70 Prozent einstellen. Ein Stromfresser ist auch der Bildschirmschoner. Wer einen Stand-PC benutzt, der kann diesen während der Mittagspause ruhig ausschalten. Anders hingegen beim Laptop: „Den sollte man nur zuklappen, da er so in den Energiesparmodus wechselt. Das ist billiger, als ihn aus- und einzuschalten“, weiß dazu Oberhuber.

Ladegeräte wie etwa für das Smartphone, die nicht gebraucht werden, sind auch Stromfresser. Wenn das Gerät vollständig geladen ist, also den Stecker ziehen. Bei Geräten, die mit Batterie betrieben werden, raten die Experten, einen Akku zu verwenden. Dieser spart nämlich bis zu 500 herkömmliche Batterien ein.

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Ein Zentimeter Eis im Kühlschrank bedeutet zehn bis 15 Prozent mehr Stromverbrauch.

Expertentipp

In der Küche empfehlen die Experten, Kühlschrank und Tiefkühler regelmäßig vom Eis zu befreien: „Ein Zentimeter bedeutet zehn bis 15 Prozent mehr Stromverbrauch.“ Starke Eisbildung ist übrigens ein Zeichen für eine defekte Türdichtung. Die optimale Temperatur im Kühlschrank liegt bei fünf bis sieben Grad, im Tiefkühler hingegen bei minus 18 Grad.

Eigene vier Wände mit hellen Farben streichen
Strom gespart werden kann auch bei der Beleuchtung: LEDs nutzen die Energie effizienter und erzeugen mehr Helligkeit pro Watt. Wer die eigenen vier Wände mit hellen Farben streicht, spart sich übrigens die eine oder andere Lampe, da durch die Reflexion mehr Licht gewonnen wird.

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