18.12.2021 19:30 |

Kleiner Etappensieg

Ein Drittel aller Vorarlberger ist geboostert

Mit Stand Samstagabend waren in Vorarlberg insgesamt 5854 Coronafälle registriert - vor gut einer Woche waren es noch über 10.000. Die Infektionsdynamik nimmt also stetig ab, im Gegenzug steigt die Angst vor der großen Unbekannten Omikron. Gegen diese Variante gibt es nur ein Gegenmittel: die Boosterimpfung.

Der Weihnachtsfriede ist trügerisch: Einerseits ist die Zahl der Neuinfektionen im Sinkflug, zudem hat sich zuletzt auch die Lage an den Spitälern etwas entspannt. Anderseits ist die Sorge groß, dass es im neuen Jahr aufgrund der Ausbreitung der Omikron-Variante ein böses Erwachen geben könnte. In Vorarlberg bereitet man sich jedenfalls bereits seit Tagen für den Ernstfall vor - die „Krone“ berichtete.

Der nachweislich beste Wellenbrecher gegen die Omikron-Variante ist die Auffrischungsimpfung. Diesbezüglich gibt es seit Samstag immerhin einen kleinen Etappensieg zu verzeichnen: 50 Prozent jener knapp 265.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, die über ein gültiges Impfzertifikat verfügen, haben sich bereits den dritten Piks verabreichen lassen. Allerdings sind das nur rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung - zu einem echten Wellenbrecher taugt diese Quote nicht.

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Wer sich hierzulande impfen lassen will, findet eine ausgesprochen breite Palette an Impfangeboten vor. Und wer noch dazu vorher einen fixen Impftermin vereinbart, schließt längere Wartezeiten so gut wie aus.

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP)

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher appelliert in diesem Zusammenhang einmal mehr an die Bevölkerung, die vielfältigen und unkomplizierten Immunisierungsangebote wahrzunehmen und fixierte Impftermine nicht verfallen zu lassen. Die Impfkapazitäten im Land würden übrigens ausreichen, um bis Dreikönig alle bereits Immunisierten zu boostern - das wäre dann ein Wellenbrecher.

 Vorarlberg-Krone
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