Eine Woche lang blieb Mario M. aus Asten Ende Juli nach einer Messerattacke an seiner Ehefrau (37) unauffindbar. Die Staatsanwaltschaft fordert nun eine Einweisung in eine Anstalt für psychisch abnorme Rechtsbrecher. Wegen seiner psychische Krankheit bestehe Wiederholungsgefahr.
Mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser soll der 40-Jährige vor den Augen der beiden minderjährigen Kinder (10, 16) seiner Ehefrau in den Hals gestochen haben. Josipa M. hatte enormes Glück, dass sie überlebte. Ihre zehnjährige Tochter wählte den Notruf und schlug Alarm. Danach flüchtete der Messerstecher nur mit Boxershorts und grauem T-Shirt bekleidet vom Tatort und konnte sich eine Woche lang in einem Planenwagen vor den Beamten verstecken.
Wie jetzt ein psychiatrischer Sachverständiger feststellte, war der Mann zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig. Durch seine psychische Erkrankung besteht laut dem Experten sogar die Gefahr, dass es erneut zu einer schweren Tat kommen könnte. Die Staatsanwaltschaft fordert daher eine Einweisung in eine Anstalt für psychisch abnorme Rechtsbrecher. Ein Gerichtstermin steht aber noch aus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.