30.11.2021 06:28 |

Polizei kontrolliert

Nur wenige Verstöße in der ersten Woche Lockdown

Eine zufriedene Bilanz zieht die Polizei nach der ersten Woche Lockdown. Die Burgenländer halten sich bis auf einzelne Ausnahmen an die Regelungen und sind auch bei den Kontrollen sehr kooperativ. Da es sich um den mittlerweile vierten Lockdown handelt, läuft vieles bereits routiniert ab - auch an den Grenzen.

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Seit einer Woche ist Österreich im Lockdown. Auch die Polizei ist erneut damit beschäftigt, die Einhaltung der Maßnahme zu überprüfen. Vieles hat sich bei der vierten Auflage der Ausgangssperren bereits eingespielt. Bei den Einreisekontrollen an den Grenzen sind die Einpendler aus Ungarn bereits gut vorbereitet, zeigen ihre Bescheinigungen und Beschäftigungsnachweise her. „Die Abfertigung läuft recht zügig und flott ab“, erklärt Polizeisprecher Helmut Marban. Staus habe es bisher kaum gegeben.

Kein Shoppen in Ungarn
Auch „Lockdown-Flüchtlinge“, die beispielsweise nach Ungarn zum Shoppen fahren, sind bisher keine aufgefallen. Derartige Ausflüge sind nur schwer in Einklang mit den geltenden Maßnahmen zu bringen. Generell sei weniger an den Grenzen los, da viele Einpendler, wie etwa Friseurinnen, derzeit nicht in die Arbeit müssen.

18 Verstöße
Die Kontrollen der Polizei laufen im Zuge des regulären Betriebs mit. So wird etwa bei Verkehrskontrollen auch die Einhaltung der Ausgangssperre mit überprüft. 4090 Lockdown-Kontrollen hat es bis vergangenen Sonntag gegeben. Dabei kam es zu lediglich 18 Anzeigen bzw. Organmandaten aufgrund von Verstößen gegen die Maßnahmen. Allein sechs Organstrafmandate wegen Übertretung der Covid-Bestimmungen wurden am Wochenende im Zuge eines landesweiten Planquadrats verhängt. Laut Marban handelt es sich in den meisten Fällen um kleinere Vergehen.

Strafe ist letztes Mittel
Wenn es zu Anzeigen kommt, wird der Sachverhalt an die Gesundheitsbehörde übermittelt, diese entscheidet dann über die Strafhöhe. Am Wochenende wurden im Zuge eines landesweiten Planquadrats zusätzlich sechs Organstrafmandate wegen Übertretung der Covid-Bestimmungen verhängt.

Bevölkerung kooperativ
Strafen und Anzeigen sind jedoch immer nur das letzte Mittel. Es werde immer zuerst das Gespräch gesucht, betont der Polizeisprecher. Die Bevölkerung sei sehr kooperativ bei den Kontrollen. „Die Menschen zeigen viel Verständnis“, meint Marban. 

 Burgenland-Krone
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