93 Beutestücke

Hofladenbesitzer jagte flüchtende Serien-Eierdiebe

93 gestohlene Eier fanden Polizisten in der Wohnung eines Rumänen, der mehrmals in einen Selbstbedienungsladen für landwirtschaftliche Produkte in Schleißheim (Oberösterreich) eingebrochen war. Der 39-jährige Besitzer nahm am Samstag, nachdem der Dieb erneut aufgetaucht war, eigenständig die Verfolgung auf.

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„Am 31. Oktober haben wir den Täter das erste Mal auf der Überwachungskamera gesehen. Er ist in kurzen Zeitabständen dann immer wieder gekommen, insgesamt sechsmal“, erzählt der betroffene Hofladenbesitzer. Der Täter versuchte bei seinen „Besuchen“ im Selbstbedienungsladen in Schleißheim, gewaltsam mit einem Brecheisen die Kasse aufzubrechen - einmal gelang ihm dies auch.

Auf Kamera gesehen
Samstagabend ging er mit einem Komplizen erneut auf Beutezug, doch die beiden hatten ihre Rechnung ohne den Besitzer gemacht: „Meine Lebensgefährtin hat auf der Kamera gesehen, dass er wieder da ist und mich sofort angerufen. Ich bin dann ins Auto gesprungen und hab’ die Verfolgung aufgenommen“, schildert der 39-Jährige. Die Täter bemerkten schnell, dass sie verfolgt werden und rasten davon. Der Hofladenbesitzer gab den Polizisten während der Verfolgung immer wieder den Standort durch, bis diese das Duo - zwei Rumänen im Alter von 20 und 28 Jahren - in Thalheim bei Wels anhalten konnten.

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Bei uns wurden insgesamt 450 Euro Bargeld gestohlen und ein Sachschaden von etwa 500 Euro angerichtet.

Der Hofladenbesitzer

Beute daheim versteckt
Die Polizisten fanden das Brecheisen und stellten fest, dass am nicht zum Verkehr zugelassenen Wagen Kennzeichen angebracht waren, die die Rumänen zuvor von einem fremden Pkw abmontiert hatten. Bei einer freiwilligen Nachschau in der Wohnung eines Beschuldigten entdeckten die Beamten 93 gestohlene Eier. Die beiden Diebe werden angezeigt. Sie stehen im Verdacht, auch die vorhergehenden Einbrüche verübt zu haben. Die Ermittlungen laufen deshalb noch.

Hoffen auf Ruhe
„Bei uns wurden insgesamt 450 Euro Bargeld gestohlen und ein Sachschaden von etwa 500 Euro angerichtet“, erzählt der Schleißheimer, der hofft, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt.

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