Vermutlich die letzte Gelegenheit für einen ausgiebigen Weihnachtseinkauf“ – das war gestern die Motivation vieler Besucher in Innsbruck, die die „Tiroler Krone“ in der Innenstadt und in den Einkaufszentren am Stadtrand traf. Bereits den zweiten Tag in Folge war deutlich mehr los als sonst. In den Tiefgaragen waren schon am frühen Vormittag kaum noch freie Parkplätze zu ergattern – trotz Traumwetter und (vorübergehendem) Saisonfinale auf den Gletschern.
Geduld war gefragt
Testen, Impfen, noch einmal ins Restaurant, zum Christkindlmarkt oder zum Friseur: Überall bildeten sich teils endlos lange Warteschlangen. Die allererste (und längste) war jene beim Impfzentrum Bachlechnerstraße, wo Hunderte bereits vor dem Aufsperren auf den Einlass warteten.
Dasselbe Bild zeigte sich im Kaufhaus Tirol: Auch hier stundenlanges Warten auf das Impfen, allerdings fast keine Wartezeit beim Testen.
Extraschicht beim Friseur
Stunden nahm auch ein Friseurbesuch in Anspruch – nicht nur bei Damen. Friseurin Iklima bei Felby im „West“: „Ich hätte heute frei, aber ich lege eine Extra-Schicht ein. Dann kann ich drei Wochen schlafen.“
„Schade, wäre gut gelaufen“
Gut besucht war gegen Mittag auch der Christkindlmarkt in der Altstadt. „Schade, es wäre gut gelaufen“, sagt Standlerin Adelheid Kleiner, die Schilder verkauft, „wir hoffen, dass die Zahlen jetzt zurückgehen und wir noch einmal aufsperren dürfen.“
Unklar sei, ob die derzeit fehlenden drei Weihnachtsmärkte in Innsbruck überhaupt noch aufgebaut werden, erklärt Organisator Robert Neuner.
Aufsperren können die Shopping-Center trotz Lockdown – es hat aber nur eine kleine Anzahl von Geschäften offen.
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