"Öko-Flitzer"

Teure Bootlizenzen: Bis zu 20.000 Euro bald zu berappen

Kärnten
10.04.2011 07:08
Hohe Wellen schlägt die Debatte um die geplante Beschränkung leistungsstarker E-Boote auf dem Wörthersee! Die Landespolitiker haben, wie berichtet, gemeinsam Kurs auf eine neue Verordnung genommen. Kapitäne und Bootsbauer zweifeln jedoch an deren Sinnhaftigkeit: Sie erwarten eine Antrags-Flut. Die Preise für Zulassungen würden in den kommenden Jahren explodieren. Deshalb, so fordern sie, sollte die Politik Alternativen ins Auge fassen.

Um die bevorstehende Reglementierung durch das Land zu umschiffen, sei nach Bekanntwerden der geplanten Verordnung eine wahre Flut an Anträgen für Zulassungen bei der Behörde eingegangen, heißt es. Denn sobald die Grenze von 450 leistungsstarken Elektro-Flitzern am Wörthersee erreicht ist, will Umweltlandesrätin Beate Prettner keine neuen Zulassungen mehr vergeben – nur noch wenige Neuanmeldungen wären dann möglich.

Jetzt hat auch Landeschef Gerhard Dörfler – er muss die Verordnung unterzeichnen – sein Okay gegeben: "Die Verordnung wird benötigt, um den Wildwuchs bei den Booten einzudämmen." 

Kurs könnte auf 20.000 Euro klettern
Als Konsequenz der Beschränkung befürchten Betroffene explodierende Preise bei E-Boot-Lizenzen. "In den kommenden Jahren könnte deren Kurs auf 10.000 bis 20.000 Euro klettern", schätzt Wörthersee-Bootsbauer Wolfgang Schmalzl. Die restriktiv begrenzten und heiß begehrten Motorboot-Lizenzen werden bereits mit etwa 250.000 Euro gehandelt.

Wenn es überhaupt einer Limitierung bedürfe, so Schmalzl, sollten die Liegeplätze als Voraussetzung für eine Lizenz herangezogen werden: "Wie in anderen Ländern auch." Das werde über die Bundesforste und den Naturschutz geregelt.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

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