19.11.2021 06:30 |

Keine Erhöhung

Heizkostenzuschuss bleibt weiterhin bei 270 Euro

Über steigende Energiepreise klagt FPÖ-Chef Christof Bitschi. Mit seinem Vorschlag, den Heizkostenzuschuss zu erhöhen, blitzte der Freiheitliche allerdings bei den Regierungsparteien ab. Landesrat Johannes Rauch verwies auf regelmäßige Anpassungen sowie die Möglichkeit, Heizsysteme kostenlos zu tauschen.

„Die Inflationsrate ist auf einem Zehnjahreshoch. Im Vergleich zum September des Vorjahres sind die Kosten für Heizöl um 34 Prozent gestiegen“, argumentierte Bitschi. Neben einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses - dies sei seit 2014 nicht mehr erfolgt - forderte er, dass das Landesunternehmen illwerke/vkw seine Strom- und Gaspreise bis zum Frühjahr einfrieren solle.

Bei den Regierungsparteien stieß er mit seinen Wünschen keinesfalls auf offene Ohren. Monika Vonier, ÖVP-Abgeordnete und Aufsichtsratmitglied der illwerke/vkw, bemerkte süffisant, dass Bitschis Vorschläge längst Realität seien. „Es gibt bereits Fixpreise bis April 2022.“

Was die Forderung nach einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses betrifft, hatte Bitschi mit SPÖ-Klubchef Thomes Hopfner schnell einen Mitstreiter gefunden. „Gerade die Treibstoff- und Heizölkosten sind deutlich in die Höhe gestiegen“, bemerkte dieser. Er könne sich daher eine Erhöhung auf 350 Euro gut vorstellen. Der von Schwarz-Grün propagierte Umstieg auf erneuerbare Energien und der Austausch von Heizungssystemen sei zwar gut und richtig, helfe im Moment aber niemanden weiter, so Hopfner und Bitschi.

Wechsel zum Nulltarif

Stimmt so nicht, antwortete Energie-Landesrat Rauch. Zum einen habe Vorarlberg die niedrigsten Energiepreise und den höchsten Heizkostenzuschuss. „Zum anderen wurden die Einkommensgrenzen immer nach oben angepasst - in Summe um 17 Prozent.“ Er verwies auch auf die Möglichkeit, alte Heizsysteme auszutauschen. Bezieher des Zuschusses könnten dies ab 1. Jänner sogar kostenlos tun. Eine entsprechende Bundesförderung sei geplant.

 Vorarlberg-Krone
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