„Ob ich zurücktreten soll, muss die Fraktion entscheiden. Manche haben wenig Freude mit meinem Fehler, die Mehrheit sieht es aber anders. Ich möchte bleiben“, ist Laurien Scheinecker am Boden. Die Fraktionschefin der Welser SP saß im September mit 1,2 Promille hinter dem Lenkrad und wurde von der Polizei angehalten, weil das Rücklicht an ihrem Wagen defekt war.
Ich bin alleine betrunken mit dem Auto gefahren. Es wurde gottseidank niemand verletzt und nichts beschädigt. Das ist trotzdem nicht zu entschuldigen und unverantwortlich.
Laurien Scheinecker, Fraktionschefin Welser SPÖ
„Aus Scham wollte ich darüber nicht reden und in der Zeitung auch nichts darüber lesen. Ich habe fünf Tage geweint und schäme mich noch immer dafür“, bleiben Scheinecker die unangenehmen Fragen nun doch nicht erspart. Ihr Fehltritt flog auf und geriet auch an die Öffentlichkeit.
Gerüchteküche brodelt
„Es tauchen jetzt auch viele Gerüchte auf. So ist ein völliger Blödsinn, dass mir bereits dreimal der Führerschein abgenommen wurde. Sonst hätte ich ja nicht die Mindeststrafe von 1200 Euro und vier Monate ohne Führerschein erhalten.“ Auf Anfrage der „Krone“ wollte die SP-Landespartei zur Causa Scheinecker keine Stellungnahme abgeben.
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