Sa, 18. August 2018

Erstmals seit Krise

07.04.2011 13:53

EZB erhöht Zinsen im Kampf gegen steigende Inflation

Die Europäische Zentralbank hat erstmals seit Beginn der Finanzkrise die Zinsen erhöht. Im Kampf gegen die anziehende Inflation hob der EZB-Rat am Donnerstag den Schlüsselzins um einen viertel Prozentpunkt auf 1,25 Prozent an. Damit wagt die EZB die geldpolitische Wende, nachdem sie den Zielsatz für Zentralbankgeld seit Mai 2009 auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent belassen hatte.

Die EZB will mit dem Zinsschritt Inflationsgefahren bekämpfen. Vor allem wegen immer teurerer Nahrungsmittel und Energie war die Inflation im Euroraum zuletzt auf 2,6 Prozent geklettert. Damit liegt sie über dem von der EZB formulierten Stabilitätsziel von knapp zwei Prozent.

Der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld war in der Wirtschafts- und Finanzkrise im Mai 2009 auf das Rekordtief von 1,0 Prozent gesenkt worden. Die letzte Leitzinsanhebung gab es am 3. Juli 2008. Damals hob die EZB den Leitzins von 4,0 Prozent auf 4,25 Prozent an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.