Aktion für die Natur
Bergsteiger holen vier Tonnen Müll vom Mount Everest
Dabei soll jeder Teilnehmer im Rahmen des Umweltschutzprogramms einer privaten Bergsteigervereinigung pro Kilogramm Abfall, das er ins Basislager bringt, 100 Rupien (knapp einen Euro) erhalten. Am häufigsten werden auf dem Berg leere Sauerstoffflaschen, alte Seile und ausgediente Zelte zurückgelassen.
"Wenn mein Aufstieg dem Naturschutz hilft, bin ich immer zum Klettern bereit", sagte Apa vor seinem Aufbruch. Der Mann mit dem Spitznamen "Super-Sherpa" hatte den Mount Everest im Jahr 1990 erstmals bestiegen. Seine Laufbahn als Bergsteiger hatte er in jungen Jahren als Gepäckträger begonnen.
Umweltfreundliche Besteigung
Die neue Mission solle zeigen, wie ein Berg auf umweltfreundliche Art bestiegen werden könne, sagte Apa. "Wir werden keine fossilen Brennstoffe mitnehmen, sondern mit Sonnenenergie kochen."
Rund 3.000 Menschen schafften es bisher, den Mount Everest zu besteigen, seit dies Edmund Hillary und Tenzing Norgay im Jahr 1953 erstmals gelungen war.
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