04.11.2021 10:55 |

Ski Cross

Traditionelles Highlight fehlt heuer im Kalender

Das vorweihnachtliche „Cross-Doppel“ am Vorarlberger Hochjoch, bestehend aus Ski- und Snowboardcross-Weltcupbewerben ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen in diesen Disziplinen. Nachdem das Event im Vorjahr komplett abgesagt wurde, wird die Veranstaltung auch heuer nicht in der gewohnten Form stattfinden.

„Ganz ehrlich? Ich war elendstraurig als ich vor einiger Zeit davon erfahren habe, dass wir auch heuer keine Rennen im Montafon haben“, gesteht der Gargellner Skicrosser Fredi Berthold. „Nachdem wir im vorigen Winter nicht bei mir daheim fahren konnte, war die Vorfreude auf diesen Dezember riesig." Und nun die Enttäuschung dementsprechend.

Doch wie kam es dazu, dass der designierte Austragungsort der Ski- und Snowboard Freestyle-Weltmeisterschaft 2027 den, für das zweite Dezember-Wochenende geplanten, Skicross-Weltcupevent „verlor“? „Wir wurden vom Internationalen Skiverband FIS angefragt, ob wir den Termin den französischen Ausrichtern in Val Thorens überlassen könnten“, erzählt Thomas Amann, Obmann des Skiclub Montafon. Eine Bitte, der die Ländle-Veranstalter nachkamen. „Da wir die Weltcup-Saison Ende November mit den Olympia-Testwettkämpfen in China starten, gab es keine Option, einen der zwei Veranstaltungsorte auf das erste Dezember-Wochenende vorzuziehen“, erklärt Klaus Waldner, FIS-Renndirektor der Skicrosser.

Ein Grund, weshalb Val Thorens den Vorzug bekam: Im Quali-Zyklus, in welchem es noch bis Mitte Jänner um Nationen-Quotenplätze geht, ist jedes Rennen wichtig. „In Frankreich können wir zwei Bewerbe fahren, während im Montafon nur eines am Plan gestanden wäre“, führt Waldner, ein gebürtiger Egger weiter aus. „Natürlich hoffen wir stark darauf, dass wir im Dezember 2022 wieder im Montafon fahren können.“ In den nächsten zwei Wochen soll es noch zu einem Videocall mit den Organisatoren in Val Thorens kommen, wo über die Terminplanung für die kommenden Jahre gesprochen werden soll, verriet Waldner im Gespräch mit der „Krone“.

Keinen Einfluss haben die Entwicklungen auf das Heimspiel der Boardercrosser: Alessandro „Izzi" Hämmerle und Co. bestreiten am 10. Dezember einen Einzelbewerb, tags darauf steigt der Teamevent

Von
Peter Weihs
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