30.10.2021 18:00 |

Klausur in Mieming

„Breite Phalanx“ für die Pädagogik der Zukunft

Im Tiroler Mieming (Bezirk Imst) brüteten die Landesreferenten für Elementarpädagogik und Bildung drei Tage lang über der Zukunft der Pädagogik. Große Einigkeit herrschte darüber, dass in der Betreuung als auch in der Administration dringend mehr Personal benötigt werde. Hier müsse man auch neue Wege gehen. Minister Faßmann versicherte bei dieser Gelegenheit, dass Home-Schooling auch in Zeiten steigender Infektionszahlen kein Thema ist.

Mit „gutem Gefühl“, wie er sagte, reise Bildungsminister Heinz Faßmann von den Tagungsräumen im Areal des Mieminger Golfplatzes nach Wien zurück. Drei Tage lang berieten nämlich alle Landesreferenten für Elementarpädagogik und Bildung über die Anforderungen der zukünftigen Pädagogik. Als Minister sollte Faßmann nicht nur, aber auch, für die nötigen Bundesmittel sorgen, denn die gemeinsame Conclusio ist eindeutig: Mehr Personal in der Pädagogik der Zukunft.

Freizeitpädagogen neu
„Um pädagogische Defizite auszugleichen, benötigt es qualifiziertes Supportpersonal sowie eine neu aufgestellte Form der Tagesbetreuung“, präzisierte LR Beate Palfrader. Ziel sei es, Lehrpersonal zu ermöglichen, sich wieder verstärkt auf die pädagogischen Kernaufgaben zu konzentrieren. „Wir brauchen Assistenz in der Administration“, ergänzte Kärntens LH Peter Kaiser, der von einer „breiten Phalanx für mehr Betreuungs- und Bildungsangebot“ sprach.

So sollten beispielsweise die Freizeitpädagogen, deren Aufgabe die schulische Tagesbetreuung ist, breiter und flexibler einsetzbar sein. Eine Metamorphose zum „Pädagogischen Assistenten“ werde deswegen geprüft.

Mehr Geld für die Kleinen
Dass in der Elementarpädagogik mehr vorschulische Betreuung nötig ist, davon ist auch Faßmann überzeugt. Die Sprachförderung sei in den vorschulischen Einrichtungen wichtig. „Im Rahmen der bald anstehenden Bund-Länder-Verhandlungen zur neuen 15a-Vereinbarung werden wir von Seiten des Bundes mehr Geld für die Elementarpädagogik in die Hand nehmen“, versicherte der Bildungsminister.
Der versicherte ebenfalls, dass es auch in aktuellen Zeiten der wieder steigenden Corona-Infektionen kein Homeschooling geben wird.

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